CURT



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", CURT – das ist unsere nächste Ausstellung in der "Galerie vom Zufall und vom Glück". So nennt sich nämlich die Ausstellergemeinschaft Christof John, Ulrich Pester, Ralph Schuster und Tobias Maring, nach den Initialen ihrer Vornamen. Und nicht nur, dass alle Vier auch in Hannover ihre Wurzeln haben, es gibt auch tatsächlich eine Wahlverwandtschaft zum anderen KURT, zu Kurt Schwitters. Genau wie dieser den Begriff von abstrakter Kunst erweitert hat, haben auch seine "Urenkel" sich die Überwindung von stilistischer Festlegung zum Programm gemacht. Herausgekommen ist dabei ein freies Spiel mit den Bildern, Zeichen, Formen, Farben und Materialien, das die Kunst befreien möchte aus den ganzen vorgefertigten Interpretationen, - denn indem sie nun selbst mit diesen möglichen Interpretationen spielt, "gibt sich so die Kunst den Künstlern wieder zurück."


        Wir laden ein
        zur AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
        in der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",
        Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover
        am Freitag, 04.05.2012 um 19.30 Uhr.
        Es spricht:
        Giso Westing, Kurator
        Wir freuen uns auf Sie und Ihre Freunde.



        Reinhard Scheibe,
        Vorsitzender der Gesellschaft für Kunstförderung
        in Niedersachsen e. V.



        Gefördert durch:
        Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
        Landeshauptstadt Hannover Kulturbüro





Andy Scholz



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

der 1971 in Varel geborene Künstler Andy Scholz begann zunächst als Maler. Er studierte 1996/97 an der HBK Braunschweig und wechselte 1998 über auf die Folkwangschule in Essen, an der er bis 2005 in der Ausbildung war. Andy Scholz hat sich auf Grund seiner eigenen, praktischen Erfahrungen mit der Malerei eine sehr persönliche Bildsprache innerhalb der inzwischen fast unüberschaubar gewordenen Fotografieszene erarbeitet. Er fotografiert klassisch analog und benutzt die Digitalkamera lediglich als „Skizzenbuch“. Seine großformatigen Farbabzüge, als Einzelbilder oder auch in bis zu 3 Meter langen Triptychen addiert, zeigen eigentlich vertraute Orte wie Baustellen, Fassaden und Unterführungen. Aber mit seinem besonderen Gespür für Licht und Schatten sowie für farbliche Valeurs in Verbindung mit zwingenden Bildkompositionen gelingt es Scholz, diese banalen Orte in magische Bilder zu verwandeln. Baugerüste, Stützen oder Abdeckungen im Streiflicht werden auf diesen Fotografien zu geheimnisvollen Bühnen und Szenarien als ein Hintergrund möglicher Geschichten und gleichzeitig kann man sie als abstrakte Ordnungen lesen.

Scholz möchte „ … dem Betrachter meine Sicht auf die Dinge mit auf den Weg geben. Ihn auf etwas zu stoßen, das er so noch nicht wahrgenommen hat und ihn im besten Fall zum Nachdenken anregt. Denn meiner Meinung nach hat jeder Künstler eine soziale und gesellschaftliche Verantwortung.“ Wenn Sie möchten können Sie sich die Ausstellung noch bis zum 15. April 2012 anschauen. Außerdem lässt sich die Eröffnungsrede von Giso Westing HIER nachlesen.



        Gefördert durch:
        Stiftung Niedersachsen




Klasse von Professor Wolfgang Ellenrieder



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", wir setzen die Ausstellungsreihe, die dem Stand der kun̈ stlerischen Ausbildung in Niedersachsen gewidmet ist, fort mit einer Selbstpräsentation der Klasse von Professor Wolfgang Ellenrieder aus der HBK Braunschweig.

Die Frage nach der Wirklichkeit und dem Fiktiven hat das Werk des Malers Wolfgang Ellenrieder, geboren 1959, immer bewegt. Dabei dreht sich eine zentrale Fragestellung um die Relation des gemalten Bildes zu den digitalen Bilderzeugungsmaschinerien und die, durch die elektronischen Medien verschärfte Zersetzung des Wirklichen.

Die Ausstellung seiner Studenten trägt den Titel "Lösemittel/Bindemittel", was natürlich nicht nur die maltechnischen Eigenschaften des Materials "Farbe", ohne die die Malerei gar nicht möglich wäre, meint, sondern auch Metapher ist: Für das Verhältnis zum Lehrer, zur Kunstgeschichte und zur sichtbaren Wirklichkeit ganz allgemein. Künstler sind eben durchgängig eingebunden in doppelbödige Verhältnisse. Programmatisch sind für diese Malklasse die letzten Zeilen des Katalogtextes zur Ausstellung: " ...wie gut es für uns alle sein kann, stets so zu handeln, dass die Möglichkeiten zu wählen erweitern und nicht verengen."




        Gefördert durch:
        Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
        Landeshauptstadt Hannover Kulturbüro





Siegfried Neuenhausen



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere nächste Ausstellung, die wir in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover zeigen, gilt dem Bildhauer Siegfried Neuenhausen.
Siegfried Neuenhausen wurde 1931 in Dormagen geboren und trat nach seinem Kunststudium in Düsseldorf eine Stelle als Kunsterzieher in Hannover an. 1964 wurde er als Professor an die neugegründete Kunsthochschule in Braunschweig berufen. Mit seinen eindringlichen, politisch motivierten Arbeiten wurde er schon recht bald in der deutschen Kunstszene der 60ger und 70ger Jahre bekannt. Zu dieser Zeit beginnen auch Siegfried Neuenhausens Engagement für Kunst in öffentlichen Räumen und seine zahlreichen Projekte mit Laienkünstlern. Bis heute arbeitet er unermüdlich daran, Menschen, denen in ihrer Biografie der Kontakt mit der Kunst verwehrt war, das Erlebnis des bildnerischen Selbstausdrucks zu ermöglichen.

Während in der Städtischen Galerie "KUBUS" der Akzent gerade auf der Darstellung dieses sozialen Aspektes im Werk von Siegfried Neuenhausen liegt, möchten wir in unseren Galerieräumen die gestalterische Kraft seiner Arbeiten zur Anschauung bringen. Dieser Künstler ist nämlich ein vielseitiger und erfindungsreicher Gestalter, der sein großes Thema vom Menschen und seinen Situationen mit außerordentlicher Lust im Umgang mit den Materialien vorzutragen weiß.

        Gefördert durch:
        Niedersächsische Sparkassenstiftung
        Sparkasse Hannover







Sonderveranstaltung am 04. November 2011



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

am 04. Oktober haben wir die Ausstellung "ISTANBUL" eröffnet. Es war eine außerordentlich gut besuchte, lebendige und schließlich auch fröhliche Veranstaltung. Viele haben sie als ein schönes Erlebnis wahrgenommen. Das Interesse an der Ausstellung der Studenten des Studiengangs Fotografie ist erfreulicherweise sehr groß. Wir übertreffen Besucherrekorde. Die Ausstellung geht bis zum Freitag, den 04. November.

        An diesem Tage,
        Freitag, 04. November, 17.00 Uhr
        wollen wir uns zu einer Abschlussveranstaltung treffen.

        Gäste und Redner bei dieser Begegnung sind
        der Präsident der Deutsch-Türkischen Gesellschaft, Dr. h.c. Gerd Andres und
        die Fernsehjournalistin und Autorin Hülya Özkan Bellut

Herr Andres wird über die Arbeit der Deutsch-Türkischen Gesellschaft berichten und dabei natürlich auch über Deutschland und die Türkei, über Deutsche und Türken.

Die Rede von Frau Özkan-Bellut ist eine "HOMMAGE á ISTANBUL". Dabei wird sicher ihr kürzlich erschienenes Buch „Güle, Güle, Superland“ über „eine Reise zu meiner schrecklich netten Familie“ eine Rolle spielen. Und gewiss wird Kommissar Mehmet Özakin aus ihren inzwischen verfilmten drei Istanbul-Krimis auch mit von der Partie sein.

Wir freuen uns, wenn wir Sie am Freitagabend begrüßen können und laden Sie natürlich auch zu einem Gläschen (oder zwei/drei) türkischen Wein ein.

Mit freunlichen Grüßen
Reinhard Scheibe




ISTANBUL


Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", in unserer nächsten Präsentation zeigen Studenten und Studentinnen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Fachhochschule Hannover eine spannende Fotoausstellung über "ISTANBUL", die türkische Megastadt am Bosporus. Istanbul ist mit ihren 13 Millionen Einwohnern und der Lage auf zwei Kontinenten in der Neuzeit immer schon ein Symbol für die Ambivalenz des Landes gewesen, das sich zwischen Moderne und Tradition bewegt.
Im Mai 2011 besuchten Studierende Istanbul unter der Leitung eines Kuratorenteams – Isabel Winarsch, Raimund Zakowski, Knut Giebel und Prof. Rolf Nobel - mit dem Ziel, sich fotografisch mit der Stadt auseinander zu setzen. Die Ergebnisse mit weit über 100 Fotografien werden in der Ausstellung zu sehen sein. Das Repertoire der Arbeiten umfasst dabei zahlreiche Themen und unterschiedliche fotografische Genres. Neben der augenblicklich eine Renaissance erlebenden Street Photography reicht die Formensprache vom zurückhaltenden Dokumentarismus bis zur momentbezogenen journalistischen Fotografie. Gemeinsam haben alle Arbeiten aber das Ziel, dem Wesen dieser Stadt Ausdruck zu verleihen.

        Gefördert durch:
        Region Hannover
        Stiftung Niedersachsen











KARMA


Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unter dem Titel "Karma" hat der 1979 in Hannover geborene Johannes Heidenpeter eine Ausstellung erarbeitet, die er als Gesamtkunstwerk versteht. Das Karma, das im Buddhismus den ewigen Antrieb des Weltlaufs durch das Prinzip von Ursache und Wirkung versinnbildlicht, wird hier auf die verschiedenen Elemente der Ausstellung bezogen, die auch alle in einer Wechselbeziehung zueinander stehen. Die Zeichnungen, Drucke, Malereien und Objekte sowie Installationen – bis hin zu einer Anlage mit selbstgebrautem Bier - verkörpern den freien geistigen Kosmos des Künstlers, der hier mit der Welt kommuniziert.
Johannes Heidenpeter studierte von 2000 - 2007 an der HBK Braunschweig bei den Professoren Hartmut Neumann und Walter Dahn. Schon als Student wurde er mehrfach ausgezeichnet, so z. B. mit dem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Nachdem er einen Lehrauftrag für Druckgrafik inne hatte, lebt er nun in Berlin. Diese Ausstellung in der Galerie "vom Zufall und vom Glück" sieht Johannes Heidenpeter als Wegmarke seiner Arbeit. Er will sich dem kunstinteressierten Publikum hier in Hannover vorstellen und seine Gäste zur Eröffnung mit selbstgebrauten Bierspezialitäten - denen als Teil der Gesamtinstallation natürlich auch besondere Bedeutung zukommt - erfreuen.

Seine Bilder sind in unserer Galerie seit dem 20. August 2011 zu sehen. Die Austellung
schließt am 25. September 2011. Über Ihren Besuch würden wir uns freuen.

        Hauptförderer:
        Sparda Bank Hannover-Stiftung










SCHEINWELTEN - "MIT ALLES"







































Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unter dem Titel SCHEINWELTEN - "MIT ALLES" wird vom 11.05. – 19.06.2011 in der Galerie "Vom Zufall und vom Glück" die Klasse von Professor Thomas Virnich ausstellen. Thomas Virnich, geboren 1957, lehrt seit 1992 an der HBK Braunschweig Bildhauerei. Er ist uns durch seine Ausstellung in der Galerie und im Kubus mit seinen "fliegenden Katakomben und Ballerina, gehüpft wie gesprungen" in guter Erinnerung.

Als Lehrer vertritt Thomas Virnich einen offenen und vielseitigen Ansatz der Vermittlung künstlerischer Kategorien: Skulptur, Malerei, Zeichnung, Film und Installation bis hin zur Performance - alle diese künstlerischen Ausdrucksformen sind Elemente der in der Klasse gepflegten grenzüberschreitenden Kunstpraxis. Die Studenten verbindet geradezu die Verschiedenartigkeit. Thomas Virnich hat einmal gesagt: "Nein, es müssen nicht unbedingt bildhauerische Fragestellungen bearbeitet werden. Was mich viel mehr reizt, ist das anvisierte Ziel, mit den Arbeiten möglichst viele Sinne anzusprechen. Vielschichtigkeit ist für mich ein Qualitätsmerkmal." Und ein anderes Mal sagt er: "Es ist mir wichtig, dass ein Talent hier die richtige Atmosphäre zur freien Entwicklung vorfindet und mit gestaltet." Einen solchen Lehrer kann man sich nur wünschen.

HUNGER! AUF ZUM DÖNER. „MIT ALLES?“ KLAR!
UND ES DARF AUCH EIN BISSCHEN MEHR SEIN
MIT ALLES lautet denn auch der Titel der Ausstellung der Klasse Thomas Virnich. Obwohl eigentlich eine Bildhauerklasse, findet sich hier alles – und noch ein bisschen mehr. Angefangen bei klassischer Bildhauerei sind in der Ausstellung auch andere Medien der Bildfindung und -wiedergabe zu entdecken: Malerei von Fotorealismus bis zur abstrakten Linien- und Flächengestaltung; Film – vom gezeichneten bewegten Bild bis zur Stopmotion-Animation; Zweidimensionale Bildwelten der Fotografie und Druckgrafik treffen auf mehrschichtige Zeichnungen und raumgreifende Installationen – eben MIT ALLES.
Dabei fächert sich der jeweilige Ansatz der verschiedenen vertretenen Künstler in einem breiten Spektrum auf. Von autobiografischen Ansätzen über fabelhafte Fantasiewelten bis hin zur absoluten Abstraktion ist alles vertreten. Dennoch versucht die Ausstellung einen eleganten Bogen über all dieses zu schlagen und eine in sich stimmige Gesamtansicht der studentischen Arbeiten zu schaffen. Die Ausstellung wird so zu einem Spiegel der Situation in der Klasse, in der keine Unterschiede gemacht werden, sondern ein interdisziplinärer Diskurs stattfindet, der durch die internationale Zusammensetzung der Klasse zusätzlich gefördert wird.
Auch wenn jede Künstlerin ihre eigene (Kunst-)Welt erschaffen mag, so entsteht aus diesen vielen Welten ein gemeinsames Universum, wie es schillernder und vielfältiger nicht sein könnte. Und gerade in dieser Vielfalt findet sich auch die Grundidee der fantastischen Bildwelten des Professors, Thomas Virnich, wieder. Gemeinsam mit ihm und im Verbund mit den übrigen Studenten der Klasse sucht und findet so ein jeder seinen eigenen Weg mit den individuell gesammelten Eindrücken umzugehen, diese in Kunst zu übersetzen und so Stein für Stein einen persönlichen Mikrokosmos zu erschaffen – MIT ALLES. Und noch ein bisschen mehr.

Zur Austellungseröffnung sprach der Maler Giso Westing, der in Zukunft mit der Betreuung der Austellungen in der Galerie "Vom Zufall und vom Glück" betraut ist und damit die Nachfolge des jüngst verstorbenen Ludwig Zerull antritt. Seine bemerkenswerte Eröffnungsrede können Sie
HIER nachlesen.





        Gefördert durch:
        Stiftung Niedersachsen



ARC-EN-CIEL













































Eine Ausstellung in der Galerie vom Zufall und vom Glück und der Städtischen Galerie im KUBUS, Hannover, vom 20. März bis 25. April 2011, mit Nazanin Pouyandeh (Paris), Kaori Kinoshita & Alain-Michel Della Negra (Paris), Leopold Rabus (Neuchatel), Axel Pahlavi (Berlin), Pat Andrea (Paris) von und mit Simon Pasieka (Paris/Köln).
Arc-en-ciel ist der Titel eines Bildes von mir aus dem Sommer 2009. Drei jugendliche Spaziergänger reizen ihre Sinne. Ein Junge mit einer Augenbinde ertastet mit einem Stock den holprigen Pfad und genießt dabei den Sprühnebel, den ein Zweiter mit einem Zerstäuber in der sommerlichen Nachmittagshitze über ihn verteilt. Ein Dritter hat Kopf und Schultern mit einem weißen Tuch bedeckt. Im Schatten wird er so zur Identifikationsfigur, durch die wir das Titel gebende Schauspiel sehen.
Wirklichkeitsnah und doch fern spiegeln und mischen meine Bilder Erinnerungen und Erwartungen. Ich will scheinbar simple Wunschbilder hervorbringen und ihr Glücksversprechen mit Wirkung ausstatten. Sind es Utopien in einem postapokalyptischen Idyll oder das unbeschwerte Abfeiern abseits der Zivilisation? Bilder von arglosen Zufalls-Ritualen, die aus bloßer Laune entstehen. Erfinderische Stimmungen, die ich in atmosphärischer Malerei schildere. Figurenbilder malen auch meine Freunde Nazanin Pouyandeh, Leopold Rabus, Axel Pahlavi und Pat Andrea.
Malend erschaffen wir uns ganz unterschiedliche Welten. Unsere Schnittmenge sind die Menschen darin, auf die wir Zustände projizieren die wir sehen möchten, befürchten oder erhoffen.
Wir kreieren unsere Subjekte in dem Wunsch, die chymische Hochzeit der Farben möge ihnen Leben einhauchen und sei es auch nur das oszillierende Doppelleben, welches Bilder naturgemäß zwischen Fläche und Raumvorstellung führen. Jeder von uns huldigt seinem Maltrieb in eigener Manier. Unsere Hände greifen die Gestalten bedächtig aus der Raserei dem sprunghaften Fluss der Vorstellungskraft, streicheln sie mit dem Pinsel, bis sie auf der Leinwand bleiben und dort verharren.
Dort bilden sie eine eingeschworene Gemeinschaft. Les guerriers de l'arc-en-ciel nennt sich auch eine Schar junger Aussteiger in den französischen Cevennen. Ganz unterschiedliche Gründe haben sie zu diesem Schritt bewegt. Wahrscheinlich spielen Überdruss und Abenteuerlust eine wichtige Rolle, aber ebenso der Wunsch "richtig zu leben" und einer Gemeinschaft anzugehören, die authentischere Bindung verspricht. Wie unser Ausstellungskollektiv hält jedoch nicht zuletzt das Band der Freundschaft auch dieses Bündnis zusammen.
Hütten, Zelte und Baumhäuser, Kleider und Nahrung werden nach den Farben des Regenbogens ausgewählt. Die flexible Anwendung anderer Regeln spiegeln gleichermaßen die Unebenheiten dieser Mikrosozietät wider. Verbindend aber sind vor allem die Spektralfarben.
Als mir Alain-Michel Della Negra & Kaori Kinoshita das erste Mal von ihren Dreharbeiten dort berichteten, hörte ich Beschreibungen von Bildern die ich selber demnächst malen sollte, so nah kam die Wirklichkeit an meine eigene, in der Illusion der Malerei angesiedelte Gemeinde heran. Das Künstlerpaar verfolgt dabei ihre Vision auf einer Metaebene. Es filmt die scheinbar grenzenlose Hingabe mit den Menschen, jenseits des Konsens, imaginierten Weltsystemen verfallen. Die Beiden sind hierbei selber von rückhaltloser Begeisterung getragen und vermeiden jeden denunzierenden Kommentar.
Besessenheit und Obsession spornen an. Die bürgerliche Kunstwelt schätzt diese Kraft und nahm sie, bis auf tragische Ausnahmen, wohlweißlich in Obhut. Die Ausstellung vereint Positionen aktueller Malerei und Videokunst, deren Gemeinsamkeit Menschenbilder an der Grenzlinie gegenwärtiger Norm sind. Die Arbeiten variieren dieses Motiv zwischen einem übertriebenen Eindruck menschlicher Geworfenheit und dem Wunsch nach neuen Selbstbildern, zwischen groteskem Manierismus und der Schönheit abgesonderter Erfahrungen. Der arc-en-ciel steht dabei für die ursprüngliche Reinheit der Farben, die, wie Ideale und Utopien, erst in der Mischung an Substanz gewinnen. Die Leuchtkraft vom Anfang schlägt dabei nicht selten in absorbierende Schwärze um. Manchmal scheint sie wieder auf wie der Regenbogen und weist auf den Schatz, der sie selber ist.

Paris 7 Februar 2011 Simon Pasieka

        Gefördert durch:
        Stiftung Niedersachsen

Werner Nöfer


Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

wir wünschen Ihnen allen ein gutes Neues Jahr, vor allem Gesundheit, Erfolg und Lebensfreude, dann aber auch noch möglichst viele gute Begegnungen mit der Kunst und mit den Besuchern in unserer Galerie!

Unsere erste Ausstellung im neuen Jahr gilt dem in Oberndorf an der Oste und in Hamburg lebenden Künstler WERNER NÖFER. Ihn haben wir in einer großen Schau gemeinsam mit der Städtischen Galerie Kubus vor sechs Jahren schon einmal gezeigt: mit seinen Pop-Anfängen der 60er Jahre, den kritischen Graphiken zu unserem Landschaftsbild in den 70er Jahren und mit seinen oft übermannsgroßen und ebenso kritischen Papierobjekten der späteren Jahre.
Die jetzige Ausstellung von Werner Nöfer hat zwei andere Gründe: als Band 66 erschien letztes Jahr in der Buchreihe "Kunst der Gegenwart aus Niedersachsen" ein Buch über Nöfer, das letzte noch in der Obhut der Niedersächsischen Lottostiftung. Autor ist Ludwig Zerull; diesen Band stellen wir mit der Ausstellung vor. Die Ausstellung aber zeigt das viele Mehr, das es im Schaffen des so vielfältigen Künstlers Nöfer gibt und das bisher nie öffentlich zu sehen war.



Gefördert durch : SPARDA-Bank Hannover-Stiftung



GERHARD WENDLAND

Liebe Freunde der Galerie vom Zufall und vom Glück,
wie schon in der Vergangenheit ist die letzte Ausstellung im Jahr eine, die mit dem Kulturbüro gemeinsam in der Städtischen Galerie KUBUS und in der "Galerie vom Zufall und vom Glück" veranstaltet werden soll Ausstellung gilt nun ausnahmsweise der Erinnerung an einen in Hannover nie vergessenen Künstler, der, lebte er noch, jetzt 100 Jahre alt wäre: GERHARD WENDLAND. Er ist in Hannover geboren am 29.Oktober 1910, begann in jungen Jahren im Stil der Neuen Sachlichkeit zu arbeiten, wandte sich aber der lyrisch-abstrakten Malerei zu, hauptsächlich nach einem Studienaufenthalt 1953 beim schon berühmten Maler Werner Gilles auf Ibiza. Er entwickelte da seinen sich immer wieder wandelnden und doch unverkennbaren Stil.
Wendland war ab 1954 an der Bismarckschule Kunsterzieher und ab 1957 Professor für Freie Malerei an der hiesigen Werkkunstschule. Durch Vermittlung des damaligen Chefs der Kestner-Gesellschaft Werner Schmalenbach nahm er an der II. documenta in Kassel teil.
Obwohl er schon 1960 als Professor an die Kunstakademie Nürnberg wechselte, blieb er in Hannover bis heute unvergessen. "Viele auch aus folgenden Generationen lieben seine heiter und humorvoll erscheinenden Bildwerke mit dennoch geradezu philosophischem Tiefgang", sagt Ludwig Zerull.
Unsere Ausstellung folgt einer großen Retrospektive, die im Sommer in Nürnberg war, erinnert aber mit zusätzlichen Werken aus hannoverschem Besitz an den großartigen hannoverschen Künstler GERHARD WENDLAND.

    Herzliche Grüße
    Ihr Reinhard Scheibe

Gefördert durch : Sparkasse Hannover und die Niedersächsische Sparkassenstiftung


PAVILLON
Ein Projekt der FH Hannover

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", unsere aktuelle Ausstellung trägt den Titel PAVILLON und ist ein künstlerisches Projekt von mehr als zwanzig Studentinnen und Studenten des Design-Studienganges an der Fachhochschule Hannover. Die angehenden Innenarchitekten sitzen auf dem Expo-Gelände in unmittelbarer Nähe des PAVILLON, der uns heute am auffälligsten als Zeichen der gescheiterten Hoffnung einer damals gepredigten Nachnutzung des Expo-Geländes erscheint - des holländischen PAVILLON.
Die Studenten haben diesen ihren "Nachbarn" zum Ausgangspunkt einer projektbezogenen, interdisziplinären kreativen und künstlerischen Erforschung gemacht, angeleitet von dem Bildhauer-Professor Bernhard Garbert und den beiden Architektur-Professoren Michael Adlkofer und Bernd Kreykenbohm.
Die Ergebnisse reichen von der Bronzeskulptur des Ist-Zustandes des PAVILLON über einen Käsepavillon, von Maden zerfressen, die poetische Umsetzung mit einer Näherin, einem Punker, einem Gärtner und einer Tänzerin, der Elementarbar mit Cocktails oder dem zu verspeisenden Pavillon bis hin zum Vorschlag "Pavillon goes City" und der Niederlassung eines Teils davon als Floß auf dem Maschsee. Sogar ein Realnutzungsvorschlag für die Fachhochschule ist dabei.
19 spannende Ergebnisse können wir besichtigen - Anregungen für die Stadt

Thomas Dillmann

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",
später Frühling und jetzt der Sommer gaben in unserer Galerie zwei allseits besonders beachtete Einblicke: einerseits in die Arbeit der Braunschweiger Kunsthochschule, andererseits in das Schaffen niedersächsischer Künstler durch die Ausstellung "Leinen los!" an fünf Kunstorten Hannovers - so auch bei uns. Nun gilt die dritte Einzelausstellung in unserem Jahresprogramm nach Ricardo Saro und Thomas Virnich dem Maler Thomas Dillmann, der in Hannover lebt und arbeitet.
Seine Bilder sind in unserer Galerie seit dem 03. September 2010 zu sehen. Die Austellung schließt am 03. Oktober 2010. Über Ihren Besuch würden wir uns freuen. Thomas Dillmann ist in den letzten Jahren aufgefallen, weil er in sorgfältiger Art in langen Arbeitsprozessen fein lasierte Farbschichten übereinander malt und mit scheinbar wenigen farblichen Nuancen Landschafts- und Städtebilder entstehen lässt, die auf den ersten Blick wie verblassende Fotografien wirken könnten. Hierin, vor allem aber auch in der Auswahl seiner Motive, liegen Charme und Reiz seiner Malerei. Dillmann sucht sich Orte aus, die man gemeinhin als "Un-Orte" bezeichnen würde. Er macht diese Orte durch seine Malerei so kostbar, dass man sie gern und lange anschaut.
Doch der Schein trügt. Diese Landschaften sind lange keine stillen, unschuldigen Landschaften mehr. Sie sind vergiftet und überbaut. Wir wissen dies, wir sehen es. Und vielleicht übersehen wir es. Durch unsere Erinnerung.
Thomas Dillmann wurde 1968 in Limburg geboren. Er studierte seit 1988 Freie Kunst an der Fachhochschule Hannover bei Peter Tuma, Uwe Schrader und Ulrich Baehr, bei dem er 2000 auch Meisterschüler war. Das Jahresstipendium des Landes Niedersachsen und ein einjähriges Wohn- und Arbeitsstipendium der Gemeinde Stuhr schlossen sich an.

Leinen los!

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",
wir haben mit dem Kunstverein in Hannover eine Kooperation im Rahmen der zweijährlich stattfindenden traditionsreichen Herbstausstellung vereinbart. Insgesamt werden in diesem Jahr 68 Künstler und Künstlerinnen an verschiedenen Ausstellungsorten ihre Werke präsentieren. Dabei werden renommierte und überregional bekannte Positionen sowie neue Entdeckungen aus den Kunsthochschulen in Niedersachsen und Bremen zu sehen sein.
In der Galerie "Vom Zufall und vom Glück" am Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover stellen wir im Rahmen von "Leinen los" bis zum 15. August 2010 folgende Künstler und Künstlerinnen aus, die alle grob gesagt das Thema "Reisen" beschäftigt.
Christian Dootz bietet uns einen 6 Meter breiten Ausblick eines Autofahrers auf seine Landschaft. Rüdiger Stanko und Raimund Zakowski sind unterwegs, der eine in Malmö, der andere zwischen den Welten in Istanbul. Franziska Carolina Metzger führt uns in ihre Pfälzer Videohütte. Christof Mascher hat es mit der Spaghetti Coincidence. Mit Bye Mass Jobe erleben wir auf wunderbarer Weise das organisierte Chaos in seiner afrikanischen Heimat. Michael Kaul geht zurück ins Rokkoko. Nina Jansen begibt sich mit Kompass und Fernglas in die Landschaft. Christine Schulz und Ingo Rabe sind am Lagio Maggiore. Ria Patricia Röder zeigt Fotos aus Inzersdorf und Enno Arne Strackholder hat aus dem Internet die böse Idylle eines Verbrechens bezogen. Auch Thomas Behling, Daniel Janik, Per Olaf Schmidt und Preechaya Siripanich sind auf der Reise.
Die Ausstellung in der Galerie vom Zufall und vom Glück findet mit Unterstützung der Stiftung Niedersachsen statt.






Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", Sie erinnern sich; 25 verschiedene künstlerische Positionen sind ab und zu schon in unseren Räumen versammelt gewesen. Mal waren es junge Künstler, die bei Ulrich Baehr in Hannover studiert hatten, zur letzten Fussball-WM waren es 25 Künstler, die sich künstlerisch mit diesem Ereignis beschäftigt hatten. Nun zeigen wir 23 junge Künstlerinnen und Künstler, die an der Braunschweiger Kunsthochschule in der Klasse von Prof. Thomas Rentmeister studiert haben. Ganz junge Positionen, von denen Sie, wenn Sie diese jetzt bei uns gesehen haben, sicher auch späterhin noch hören werden. Wir beginnen damit eine neue Sorte von Ausstellungstyp. Wir wollen Ihnen ab jetzt jährlich einmal ganz junge Positionen aus der künstlerischen Ausbildung an der einzigen Kunsthochschule Niedersachsens, der in Braunschweig, vorstellen.
An unserer Ausstellung sind beteiligt:
Heiner von Alberti, Arno Auer, Christopher Balassa, Lotta Bartoschewski, Birte Bosse, Elisabeth Daecke, Katharina Dürr, Jan Paul Evers, Moritz Gramming, Nancy Hammermeister, Taban Haschemi, Jan Michel Harmening, Alexander Hermanns, David Karl, Simon Kraus, Patricia Lausch, Kasia Marszewski, Nina Olczak, Marcello Ragone, Thomas Rentmeister, Özlem Sakalsiz, Tobias Vergin, Daniel Wolff Entsprechend dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen der Künstler dieser Ausstellung haben diese als Titel das staumeldungs-bekannte "A2" (für Autobahn 2) gewählt, weil diese Künstler und ihre Lehrer, aus Köln kommend oder aus Berlin, stets an der Braunschweiger Kunsthochschule zusammentreffen.




Thomas Virnich

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",
die städtische Galerie KUBUS und die Galerie "Vom Zufall und vom Glück" laden gemeinsam zur Ausstellung des Bildhauers und Braunschweiger Kunstprofessors THOMAS VIRNICH ein. Ausstellungseröffnung THOMAS VIRNICH "Ballerina, gehüpft wie gesprungen", und "Fliegende Katakomben" in der "Galerie vom Zufall und vom Glück" und in der Städtischen Galerie KUBUS. THOMAS VIRNICHS mit den verschiedensten Materialien entstehende Werke sind stets mit den Brüchen seines (und unseres) Lebens beschäftigt.
logoSeine Skulpturen, Objekte, Bilder erzählen mit manchmal aberwitziger Skurrilität von Virnichs Gedanken, die ständig in haptische Formen zu schlüpfen scheinen. In dem grossen, raumfüllenden Environment "Fliegende Katakomben", das im KUBUS zu sehen sein wird, erzählt er von seinem Zuhause in Mönchengladbach als seinem kleinen Planeten. Virnichs Weltsicht ist ein nimmer satt machendes Angebot für unsere Augen und unsere Fantasie!
Der 1957 geborene Thomas Virnich studierte zunächst in Aachen bei dem Bildhauer Joachim Bandau, ab 1981 dann an der Düsseldorfer Akademie bei Alfonso Hüppi und bei Eugen Gomringer. Er erhielt u. a. wichtige Preise: Villa Romana, Villa Massimo, Karl Schmidt-Rottluff-Preis, Niedersächsischer Kunstpreis. Seit 1982 hat er eine Professur für Bildhauerei an der Braunschweiger Kunsthochschule. In Hannover war er mit seiner Arbeit ausser mit Kollegen in der Kestnergesellschaft und bei der Ausstellung "Bis Jetzt" im Georgengarten noch nie zu sehen. Virnich lebt und arbeitet in Mönchengladbach.

Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen

Die "Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen" ist am 13. August 2009 in Hannover gegründet worden. Sie fördert die Bildende Kunst in Niedersachsen und niedersächsische bildende Künstler. Zu diesem Zweck betreibt der Verein vor allem die Galerie "Vom Zufall und vom Glück" und führt dort ein Ausstellungsprogramm durch. Der Verein verfolgt ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". In der Gründungsversammlung ist Reinhard Scheibe zum Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt worden. Stellvertretende Vorsitzende ist die Kuratorin des Kunstvereins Hannover, Ute Stuffer. Zum Schatzmeister wurde Bruno Wolter und zum Schriftführer Otto Meier von der Agentur "artnetworx" gewählt. Ausserdem gehören Professor Lienhard von Monkiewitsch, Künstler und ehemaliger Hochschullehrer an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und Professor Dr. Rolf Hüper, Dekan der Fakultät III (Medien, Information und Design) der Fachhochschule Hannover dem Vorstand an. Dem Künstlerischen Beirat gehören an: Ludwig Zerull als künstlerischer Leiter, Professor Dr. Stephan Berg, Intendant des Kunstmuseums Bonn, Professor Hartmut Neumann, Künstler und Hochschullehrer an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, Professor Peter Redeker, Künstler und ehemaliger Dekan des Fachbereichs Bildende Kunst der Fachhochschule Hannover, Dr. Bettina Ruhrberg, Direktorin des Mönchehaus Museums in Goslar und Gabriele Ciecior vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.
Werden Sie Mitglied und unterstützen Sie die Arbeit der Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen. Der moderate Jahresbeitrag beträgt Euro 20,- und wird ergönzt um eine empfohlene (freiwillige!) Jahresspende in Höhe von Euro 100,-. Wir haben keine Familienmitgliedschaft vorgesehen, sondern freuen uns, wenn Partner einzeln Mitglied werden, wobei sich dann eine Reduzierung des Spendenbetrages anbieten könnte.

RICARDO SARO

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",
wir freuen uns, Ihnen die erste Ausstellung der Galerie im neuen Jahr mit Bildern von RICARDO SARO zeigen zu können.
logo RICARDO SARO, dessen Bilder manche mit flüchtigem Blick als Farbfeldmalerei, als monochrom oder als geometrisch beschreiben würden, sagt selbst über seine Kunst: "Farbe ist Energie. Man kann Farbe auch ganz körperlich erfahren. Ich habe gemerkt, dass ein Bild dann abgeschlossen ist, wenn ich es nicht mehr nur visuell wahrnehme, sondern es plötzlich durch den Körper strömt. Es ist jedes Mal ein neues Unterfangen, ein Abenteuer".

RICARDO SARO wurde 1947 im spanischen Santander geboren. Er wuchs in Hannover auf und studierte dort an der Werkkunstschule von 1967 bis 1971 bei Helmut Rogge Bildhauerei, danach bis 1980 an der Hochschule der Künste in Berlin bei Johannes Geccelli, wo er auch Meisterschüler war. 1993 erhielt er den Sprengel Preis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, auch das Niedersächsische Künstlerstipendium. 1997 war er "Artist in residence" an der Universität Witten Herdecke. Feine Einzelausstellungen in zahlreichen Orten folgten. RICARDO SARO lebt und arbeitet in Benthe nahe Hannover.