03.12.2016
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Birthh

Komplex 7 präsentiert #kubiton -
Die Konzertreihe in der Galerie vom Zufall und vom Glück, unterm Kubus in Hannover

        Am Samstag, dem 03.12.2016 um 20 Uhr

findet die 3. Ausgabe von #kubiton statt.
Durch den Abend führt euch Birthh - Alice Bisi dunkler Alter Ego
Das Bewusstsein einer 19 jährigen, die ihre meiste Zeit damit verbringt über
apokalyptische Ereignisse nachzudenken. Die "Queen Of Failureland", eine junge Königin,
die im inneren keinen Frieden findet "I thought love was enough / But truth is love is dead".

Ihr Debütalbum "Born In The Woods" kombiniert das Feingefühl des Songwritings
mit klaren folk roots, verfeinert mit elektronischen Arrangements.
Das auffälligste Merkmal dieses Albums sind die Gesangsharmonien,
welche die Songs zu epischen Höhepunkten führen und direkt ins Herz gehen.




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01.12.2016 - 22.01.2017
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Wolfgang Ellenrieder -

Kiosk des Glücks



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

zusammen mit der Städtischen Galerie zeigen wir eine ungewöhnliche Ausstellung:
Wolfgang Ellenrieder wird unter dem Titel „Kiosk des Glücks“ auf drei Etagen
eine Ausstellung machen, die das Ausstellen selbst zum Thema hat. Stellwände,
Kojen und Kabinette als Hilfsmittel der Raumvergrößerung bei Präsentationen
werden hierzu gleichberechtigten Ausdrucksmitteln der Gestaltung umfunktioniert,
werden also buchstäblich zu Plastiken und Installationen.

Wolfgang Ellenrieder, geb. 1959 in München, ist seit 2010 Professor
für Malerei an der HBK Braunschweig. Seine Arbeit beschäftigt
sich mit den Fragen nach Illusion und Wirklichkeit in der Wahrnehmung,
den Fragen nach „echt“ und „falsch“ wie mit Konstruktion und
Improvisation. In den Objekten kreuzen sich die Techniken der
digitalen Reproduktion mit denen der Malerei, der Collage wie
Montage und Assemblage. Es findet ein Vexierspiel mit Werten statt,
ja diese werden oft geradezu auf den Kopf gestellt, wenn scheinbar
Billiges aufwendig produziert wird und umgekehrt, scheinbar
Aufwendiges einfach gemacht ist.

Man könnte auch ebenso sagen, dass Wolfgang Ellenrieder einen
Ansatz, der in der Kunstgeschichte mit Kurt Schwitters begann, so
radikal wie auch subtil und mit eigenwilligem Humor weiter getrieben hat.

        Wir laden Sie und Ihre Freunde ein zur Ausstellungseröffnung
        am Donnerstag, 1. Dezember 2016 um 19 Uhr.
        Es begrüßen Reinhard Scheibe und Anne Prenzler.
        Es spricht zur Ausstellung Reinhard Spieler.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe




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20.10. – 20.11.2016
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MORE TO COME


Zu Gast in unseren Räumen ein Projekt von
Ricus Aschemann und Maik Schlüter
Das Programmheft finden Sie HIER.

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02.09. – 09.10.2016
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Hans Karl


Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

nach der Sommerpause machen wir weiter mit einer Ausstellung mit
neuen Bildern von Hans Karl.

Hans Karl, der 1935 in Steinau/Schlesien geboren wurde, studierte in
Hamburg und wirkte in Hannover als Kunsterzieher am Gymnasium. Er
ist ein fester Bestandteil unserer Kunstszene. Seit Jahrzehnten war
er auf den Jahresausstellungen des Kunstvereins vertreten oder auf
denen des Deutschen Künstlerbundes und erhielt für sein Werk
diverse Auszeichnungen. Seine Bilder, eine eigenwillige Verbindung von
Mallust im Abstrakten und einer speziellen Figürlichkeit, die den
Menschen über verschiedene bildnerische Darstellungsweisen
thematisiert, sind uns vertraut. Umso mehr freuen wir uns, die
malerische Entwicklung innerhalb des Werkes aus den letzten zehn
Jahren in einer Übersicht vorzustellen.

        Wir laden Sie und Ihre Freunde ein zur Ausstellungseröffnung
        in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück",
        Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover,
        am Freitag, den 2. September um 19 Uhr.
        Zur Ausstellung spricht Giso Westing.

Ich freue mich auf eine Begegnung mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe

Vorsitzender der Gesellschaft für Kunstförderung
in Niedersachsen e. V.

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22.08.2016
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Paul Armfield


Liebe Freunde der Galerie vom Zufall und vom Glück,

am Montag den 22. August 2016 präsentiert Komplex 7 in der Reihe #kubiton ein Konzert
in unseren Räumen des britischen Sängers, Malers, Grafikers und Poeten Paul Armfield.
Paul Armfields sechstes Album mit dem Titel „Found“ ist eine Folge von Songs, zu denen
er durch eine Sammlung von Fotografien inspiriert wurde. Kritikerstimmen charakterisieren
seine Musik folgendermaßen:

        „.. musikalisch zwischen Jacques Brel, Terry Callier, Nick Drake
        und Mickey Newbury …..“ ( Rolling Stone)
        „ kurzum : ein wunderschönes Album…“ (Plattenladentipps)
        „ vorzügliche Klangbilder“ ( Saarbrücker Zeitung)

        Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde zu dieser Veranstaltung einladen zu können.
        Eintritt 5€ an der Abendkasse, Einlass ist gegen 19.30Uhr.

Diese Musikveranstaltung ist zugleich auch eine Art „ Preview“
unserer kommenden Ausstellung von Hans Karl,
die am 2. September um 19 Uhr eröffnet wird.

Mit herzlichen Grüßen
Giso Westing und Michael Miesner



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06.05. – 26.06.2016
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…wie es da schon liegt.

Jochen Weise


Liebe Freunde der Galerie vom Zufall und vom Glück,

in unserer nächsten Ausstellung werden wir Bilder und Grafiken von Jochen Weise zeigen,
die in seinem selbst gewählten Refugium im Künstlerhaus Meinersen (Landkreis Gifhorn)
entstanden sind. Der Künstler, der seine Arbeit in Serien oder für sich stehende
Werkgruppen entwickelt, hat sich in den letzten Jahren mit den Relikten und
Erscheinungsformen des ländlichen Lebens auseinander gesetzt. Landmaschinen,
Schuppen, Werkstätten und allerlei Geordnetes, Verwahrtes oder Liegengelassenes
am Feldrand und hinter den Höfen geben Anlass zu Bildern von eigenartiger Atmosphäre.
In einfallsreicher Malerei, die über die verschiedensten Tendenzen in der Darstellung
reflektiert, werden die völlig unspektakulären und banalen Fundstücke zum Thema
gegenwärtiger Kunst.

Wir freuen uns, dass Jochen Weise kürzlich für sein derzeitiges künstlerisches Programm
mit dem Niedersächsischen Jahresstipendium ausgezeichnet wurde.
Unter dem Titel, der die Intention der Bilder anspricht, …wie es da schon liegt,
steht diese Ausstellung.

        Wir laden Sie und Ihre Freunde ein zur Ausstellungseröffnung
        in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück",
        Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover
        am Freitag den 6. Mai 2016 um 19 Uhr
        Begrüßung: Reinhard Scheibe,
        Grußwort: Stefan Schostock,
        Oberbürgermeister der Stadt Hannover,
        zur Ausstellung spricht Giso Westing.

Gefördert durch die

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09.03.-24.4.2016
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Almut und Peter Tuma

Liebe Freunde der Galerie vom Zufall und vom Glück,

in unserer kommenden Ausstellung zeigen wir ein Künstlerpaar: Zum ersten Mal
stellen Almut und Peter Tuma zusammen aus. Der Maler und Zeichner Peter Tuma
ist mit Hannover durch seine langjährige Tätigkeit an der Fachhochschule verbunden
und schon deshalb kein Unbekannter hier. Hingegen ist das keramische Werk
seiner Frau Almut noch zu entdecken. Beide setzen sich intensiv mit der
japanischen Kultur auseinander. In ihren Arbeiten finden sich Bezüge
und Anspielungen auf diese Kultur sowohl auf die Tradition in der Ästhetik
als auch auf ganz gegenwärtige Aspekte der heutigen Zivilisation als
Industrienation und weltweiter Exporteur uns allbekannter Produkte.

Die beiden Kunstpositionen des Ehepaars Tuma haben bei allen Unterschieden,
doch auch den Aspekt der Beschäftigung mit dem Gefäß gemeinsam. Als Raum
im Raum wird das Gefäß thematisiert, wie auch im Bild als gemalte Form –
oder wenn man so will, auch das Bildrechteck zum Gefäß, zum Behältnis der Formen
wird.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch,
den 9. März um 19 Uhr einzuladen.



Pathetische Stillleben

Das ist auf den ersten Blick ein verwirrender Titel. Hat doch das Pathetische
in der rationalen Welt den Beigeschmack des Sentimentalen, da Pathos das
Leiden heißt. Doch ist der Gedanke des Pathetischen durchaus romantisch.
Dadurch, das die Romantik auch die Ironie als Spiel
mit der eigenen Schöpfung kennt, wird dieses Leiden durch die ironische
Komponente gehoben zur Reflexion. Kunstmachen bedeutet Reichtum und
Verzicht gleichermaßen. Wer etwas Bestimmtes ausdrücken will, muss verwerfen.
Jede Entscheidung ist Scheidung und die Suche nach dem für das Werk Notwendige
findet auch das Obsolete. Wer in Zeichnung und Malerei oder Ton aufbaut, muss
auch zerstören können. Und das hat mit Schmerz zu tun.

Peter Tumas zentrales bildnerisches Interesse umkreist das Fragmentarische.
Die Romantik überwand den Klassizismus, indem sie das Unvollkommene entdeckte.
Auch Peter Tuma nutzt Fragmente in vielfältigen Erscheinungsformen für seine Kunst.
Denn gerade das Fragment zwingt zum Hinsehen, weil der Betrachter gefordert wird
durch seine eigene gedankliche Leistung der Ergänzung. Malerei ist eine Flächenkunst,
die aber immer wieder unser Bedürfnis, Raum zu sehen, zum perspektivischen Erfassen
zwingt. Denn auch wir sind der Raum durch unsere körperliche Verbundenheit mit
der Welt. Unser innerer Sinn korrespondiert mit den nach außen gerichteten Sinnen
und so sind wir beim Betrachten immer in einer Haltung des Hindurchblickens,
der Perspektive. Das Bild ist ein Gefäß, es fasst die Formen zusammen. Eine
gemalte Ellipse fassen wir auf als einen in der Schräge gesehenen Kreis,
eine senkrechte Linie als aufrecht stehend und eine Waagerechte als Horizont
oder Tischkante. Auch ausgemalte Umrissformen füllen wir mit unserer Einbildungskraft
aus und verleihen ihnen Volumen. Gerade die japanische Kunst hat dieses Spiel
zwischen Linie und Fläche, das den Raum suggeriert zu einer ganz besonderen
Meisterschaft vorangetrieben. Die Stilllebenmalerei von Peter Tuma
ist inspiriert von dieser bildnerischen Tradition, verbindet sie jedoch mit
Auffassungen der europäischen Moderne. Und auch inhaltlich findet ein doppelbödiges
Spiel statt. Die Stillleben halten über eingestreute Anspielungen Kontakt
zu unserer Sport- und Warenwelt, zu aktuellen Problemen und der Geschichte,
wie auch zum Trivialen und der Alltagsästhetik.

Auch die Gefäße von Almut Tuma sind im gewissen Sinne Stillleben, solitäre,
für sich stehende Einzelformen, die sich jedoch auch zu Ensembles zusammenstellen
lassen. Gefäße umschließen etwas, sie umfassen Raum. Ohne die Gefäße wäre der Raum
gar nicht sichtbar, erst das Einschließen als Begrenzung macht den Raum erfahrbar.
Und das ist das Entscheidende, es geht Almut Tuma nur um den Raum als
Raumbewältigung und Raumerfassung. Also um Gefäß und Form. Die keramischen Arbeiten
sind Plastiken, das Plastische steht im Vordergrund und nicht ein möglicher Gebrauch
und praktischer Nutzen. In der japanischen Kunst findet sich
das Alltägliche mit dem Wunderbaren in idealer Weise verbunden. Es hat lange gedauert,
bis die europäische Kultur das Denken in hierarchischen Wertungen, was die Materialien
und die Dinge überhaupt betrifft, abstreifen konnte. Neben aller Kunstfertigkeit
findet sich in der japanischen Kultur auch immer der Sinn für das Kleine,
Schwache oder Unbedeutende. Diese Demut vor den Dingen kennt das Lob des Schattens.
Gute Keramik hat auch etwas mit dieser Ehrfurcht vor dem Unbedeutenden zu tun.
So verzichtet Almut Tuma auf ausladende kunstherrliche Gesten und widmet
sich neben der schönen, einfachen Form auch dem schlichten So-Sein des Materials.
Das Material, seine möglichst natürliche Verarbeitung bestimmt die Technik, die
keramischen Verfahren. Das ungemein Elementare des Herstellungsprozesses,
die Bedingungen der Hitze beim Brennen, das Feuer und der Kohlenstoff bieten an
sich schon soviel Potenzial für Schönheit, das auf bizarre Glasuren getrost verzichtet
werden kann. Es ist ein zärtlicher, hinschauender Gedanke,der das Kleine, auch
Triviale und allzu oft Übersehende für die Kunst gewinnt.

In dieser Ausstellung werden die Arbeiten von Almut und Peter Tuma, die auch
eine Leidenschaft für die japanische Kultur vereint, zum ersten Mal zusammen gezeigt.
Und die durch diese Leidenschaft erworbene Kenntnis der Gesetze der Form, über
alle kulturellen Grenzen hinausweisend, ergibt eine harmonische, sich wechselseitig
ergänzende Einheit.


Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen





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29. März / 19 Uhr
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De Montevert

Liebe Freunde der Galerie vom Zufall und vom Glück,

die Konzertagentur Komplex 7 präsentiert in der Konzertreihe kubiton -
Die Konzertreihe der Galerie „Vom Zufall und vom Glück“:

Die schwedische Künstlerin Ellinor Nilsson mit ihrer Band De Montevert.
Das Konzert findet am 29. März 2016 um 19.00 Uhr in der
Galerie vom Zufall und Glück statt. Sie stellt ihr neues Album
De Montevert. vor. Das Album hat gerade in Großbritannien sehr gute
Kritiken erhalten. Vergleiche zu Catpower, PJ Harvey und Joan As Police Woman
seinen erlaubt.

De Monteverts Kompositionen sind rauh und ehrlich und melodiös vertont.
Die Texte stehen im Mittelpunkt. In ihnen geht es um Liebe und Verrat.
Euch bleibt es überlassen, ob Ihr nur die Musik hören wollt oder
währenddessen einen Rundgang durch die Galerie mit Bildern der Künstler
Almut und Peter Tuma macht.

Die Tickets wurden sind auf 80 Stück limitiert!

Sie kosten 7,-€ und sind hier zu beziehen :
Galerie vom Zufall und vom Glück, Theodor-Lessing-Platz 2, 30159 Hannover,
Di-Fr 15.00-18.00 Uhr Sa 12-15 Uhr

und an der Abendkasse in der Galerie.

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23. März / 19 Uhr
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Almut und Peter Tuma

Liebe Freunde der Galerie vom Zufall und vom Glück,

die kürzlich eröffnete Ausstellung „Pathetische Stillleben“ mit Bildern
von Peter Tuma und keramischen Arbeiten von Almut Tuma hat eine
erfreuliche Resonanz.

Es ist die erste gemeinsame Ausstellung des Künstlerpaares. Die geistige
Klammer zwischen der Malerei und den Objekten ist nicht zuletzt die profunde
Kenntnis der japanischen Kultur, die beide verbindet und in den Arbeiten auch
ihren angemessenen Ausdruck findet.

Im Rahmen einer Vernissage lassen sich die Aspekte der Werke nur umrisshaft
darstellen. Deshalb laden wir Sie und Ihre Freunde ein, am Mittwoch,
den 23. März um 19 Uhr zusammen mit Almut und Peter Tuma über deren
Kunst und die dahinter stehenden Absichten zu sprechen. Wie immer ist der
Abend so angelegt, dass auch später dazu kommende Gäste herzlich willkommen
sind.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Scheibe


Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen



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16.2.2016
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Bakkushan, Klasse Olav Christopher Jenssen



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

es ist ja inzwischen zur Tradition geworden, dass wir während der laufenden
Ausstellung eine Veranstaltung anbieten, die zum gedanklichen Austausch mit
den Ausstellenden einlädt.
Bakkushan – auf japanisch für eine Frau, die von hinten besser aussieht als von
vorne – so haben die Studierenden in der Klasse von Professor Olav Christopher
Jenssen ihre Ausstellung genannt. Diese ist eine begehbare Installation geworden
aus den zusammenmontierten Arbeiten.

In einem Gespräch mit einigen an der Ausstellung Beteiligten wollen wir zusammen
mit Giso Westing einige Aspekte des Studiums, des Künstlerberufes, des
kulturellen Hintergrundes, der möglichen Einflüsse oder auch Aussichten und
Erwartungen an die Kunst erörtern und diskutieren.
Die Veranstaltung ist so offen angelegt, dass auch später dazukommende Gäste
etwas davon haben werden und deshalb herzlich willkommen sind.
Wir laden Sie und Ihre Freunde zum Beisammensein in der Galerie am Dienstag,
den 16. 2. ab 19 Uhr ein und freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe

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21.1. - 21.2.2016
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Bakkushan, Klasse Olav Christopher Jenssen



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere erste Ausstellung in diesem Jahr ist traditionsgemäß wieder der HBK Braunschweig
gewidmet. Dieses Mal ist die Klasse von Professor Olav Christopher Jenssen in
unseren Räumen zu Gast. Olav Christopher Jenssens Malerei beschäftigt sich mit der
gedanklichen Schnittstelle von Gegenstandserfahrung, insbesondere der Naturerfahrung
und der Umsetzung dieser in Bilder. Er selbst spricht von der Natur als Resonanzboden
für seine Malerei.

Seine Malereiklasse ist gerade von einer Studienreise aus Japan zurück gekehrt und
nennt ihre Ausstellung BAKKUSHAN – das steht auf japanisch für eine Frau, die von
hinten besser aussieht als von vorne. Was mag das für die Malerei heißen? Nähern wir
uns immer von hinten an ein Bild an – oder ist auch die Rückseite des Ganzen beachtenswert?
Wie man es immer deuten mag, wir sind neugierig, denn jede Ausstellung der
Hochschulklassen hat ihren eigenwilligen Charakter.

        Wir laden ein zur AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
        in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück",
        Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover
        am Donnerstag, 21. Januar 2016 um 19.00 Uhr.

Es sprechen:
Zur Begrüßung Reinhard Scheibe,
ein Grußwort Frau Dr. Tabea Golgath, Stiftung Niedersachsen sowie
zur Ausstellung Maria Visser und Giso Westing.

Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

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08.12.2015
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Gespräch zwischen Prof. Colin Walker, Dozenten
und Studierende der Szenografie sowie Giso Westing



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung DUNKELHELL mit Arbeiten
von Studierenden der Szenografie an der Hochschule Hannover möchten
wir Sie zu einem Gesprächsabend mit Prof. Colin Walker und Studenten einladen.

Ein Theaterstück, eine Oper oder auch ein Film leben sowohl vom Inhalt, der
Musik oder einer Story, als auch vom Bühnenbild oder dem Setting.
Die Komplexität, die dahinter steht, wird oftmals dem Zuschauer gar
nicht bewusst.
In einem kleinen Symposium wollen wir deshalb in dieser Ausstellung
die vielfältigen Aspekte der Kunst des Bühnenbildes und des inszenierten
Raumes vor dem Hintergrund einer langen Tradition wie auch immer neuen
technischen Möglichkeiten erörtern, darstellen, verständlich machen oder
auch kritisch beleuchten.

        Teilnehmer dieser Veranstaltung sind:
        Prof. Colin Walker, Dozenten
        und Studierende der Szenografie sowie
        Giso Westing.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde am Dienstag den 08.12.2015 um 19 Uhr
in unsere Galerieräume einzuladen.
Auch später dazu kommende Besucher sind herzlich willkommen!

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe

Gefördert durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover
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17.11. - 16.12.2015
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DUNKELHELL



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere nächste Ausstellung ist der Studienrichtung Szenografie an der
Hochschule Hannover gewidmet, die von Professor Colin Walker vertreten wird. Die
szenografische Arbeit ist ebenso begleitend wie auch selbständig: Geht es doch
darum, sich in ein Theaterstück oder eine Oper einzufühlen und dennoch mit
bildnerischen, visuellen Mitteln eine eigene Interpretation zu finden.

In einer Gegenüberstellung von gesammeltem und erschaffenem Bildmaterial
entsteht ein Überblick in die künstlerische Arbeit der Szenografie Studierenden
in Hannover. Bilder, Modelle, Objekte und Installationen gewähren
in der Zusammenstellung eine Um- und Rundsicht. Die Arbeiten geben
einen Einblick in das Geheimnis inszenierter Räume, die Zusammenhänge
hinter dem Gezeigten sichtbar machen und zum Assoziieren einladen.

        Wir laden ein zur Ausstellungseröffnung „DUNKELHELL“
        in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück",
        Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover
        am Dienstag, 17. November 2015 um 19.00 Uhr.
        Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Friedrich Weltzien.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde zu begrüßen.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe

Gefördert durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover
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16.10.2015
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Gespräch zwischen Prof. Dr. Peter Rautmann
und Giso Westing



Liebe Freunde der Galerie vom Zufall und vom Glück

Zur Zeit findet in unseren Räumen ein Teil der 87. Herbstausstellung statt.
Unter dem Titel „Raumstationen“ stellen Kunstschaffende aus Niedersachsen
und Bremen aus. Von über 500 Bewerbungen hat die Jury 52 Positionen ausgewählt,
was bedeutet, dass nur ein Zehntel der Einsendungen gezeigt wird. Das ist für
uns ein willkommener Anlass, zu einer Diskussion über den Stand der Kunst
heutzutage einzuladen.

Für diesen Gesprächsabend haben wir Prof. Dr. Peter Rautmann, der von 1979-2007
an der Hochschule für Künste Bremen Theorie und Geschichte ästhetischer
Praxis/Kunstwissenschaft lehrte, gewinnen können. Zusammen mit unserem Kurator,
der auch in der Jury war, Giso Westing, soll der Frage nachgegangen werden,
wo die Kunst heute steht oder wohin sich die Kunst bewegt. Wie sieht es in
Norddeutschland aus – gibt es die gleichen Tendenzen wie in ganz Deutschland
oder lassen sich Spezifika ausmachen? Ist die Auswahl per se überzeugend oder
zeugt sie nur von der Allmacht des Mainstream ? Ist vielleicht die professionelle
Kunstbeurteilung betriebsblind und übersieht die Outsider? Wie kann Qualität
erkannt werden – und was ist das überhaupt? Warum sehen die Ausstellungen
einander ähnlich – werden an den Kunstschulen überall die gleichen Kriterien
vermittelt, sodass man von einem aktuellen Akademismus reden könnte? Oder
ist das alles nur allzu natürlich und immer schon so gewesen? Fragen über Fragen...
Über dieses und anderes, unvorhergesehenes wollen wir reden, uns Gedanken machen
und bitten unsere Zuhörer, in die Diskussion mit einzusteigen.

Deshalb laden wir Sie und Ihre Freunde ein zu diesem der Herbstausstellung gewidmeten
Abend am Freitag, den 16. Oktober um 18 Uhr.
Die Veranstaltung ist so angelegt, dass auch später dazu kommende Gäste herzlich willkommen sind!

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe
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12.9.– 8.11.2015
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Raumstationen

87. Herbstausstellung niedersächsischer Künstlerinnen und Künstler



Kunstverein Hannover/NORD/LB art gallery/Städtische Galerie KUBUS
/Galerie »Vom Zufall und vom Glück«

Nina Aeberhard, Margarete Albinger, Degenhard Andrulat, Marlene Bart,
Björn Behrens, Lukas Berger, Rolf Bier, Leona Alina Boltes,
Carina Brandes, Esther Buttersack, Dörte Eißfeldt, Max Elzholz,
Robert Ernst, Enric Fort Ballester, Thomas Ganzenmüller, Conor Gilligan,
Christiane Gruber, Peter Heber, Samuel Henne, Dirk Dietrich Hennig,
Franka Hörnschemeyer, Christian Holtmann, Mijin Hyun, Delia Jürgens,
Annika Kahrs, Petra Kaltenmorgen, Michael Kaul, Daniel Laufer, Lee,
Jungwoo, Lotte Lindner & Till Steinbrenner, Arthur Löwen, Hannes Malte Mahler,
Lucie Mercadal, Jub Mönster, Janis Elias Müller, Iris Musolf, Lu Nguyen,
Claudia Piepenbrock, Tim Reinecke, Frank Rosenthal, Helene Roßmann,
Nikola Saric, André Sassenroth, Eske Schlüters, Frances Scholz,
Joanna Schulte, Lisa Seebach, Rainer Splitt, Timm Ulrichs,
Rizki Resa Utama, Jochen Weise, Markus Zimmermann

Im zweijährigen Rhythmus und bereits zum 87. Mal versammelt der
Kunstverein Hannover aktuelle Positionen der zeitgenössischen
Kunst aus Niedersachsen und Bremen. Die von einer Jury aus über
500 Bewerbungen getroffene Auswahl wird auf rund 1600 qm in
vier Institutionen ausgestellt. »Raumstationen« zeigt insgesamt
52 künstlerische Positionen unterschiedlichster Generationen
von Malerei über Fotografie und Skulptur bis zu raumgreifenden
installativen und filmischen Arbeiten.
Neben neuesten Werken bekannter niedersächsischer Künstler wird
eine Vielzahl von spannenden Entdeckungen unter den Absolventen
der Akademien gezeigt. Vertreten sind außerdem Namen wie
Franka Hörnschemeyer (*1958), Dörte Eißfeldt (*1950) oder
Frances Scholz (*1962), die großen Einfluss auf die nachfolgenden
Generationen und insbesondere die niedersächsische Kunstszene ausgeübt
haben.

Der Titel »Raumstationen« ist in seiner Mehrdeutigkeit zu lesen und
verweist sowohl auf die verschiedenen Ausstellungsorte, an denen die
Werke der Künstler sich raumgreifend entfalten, als auch auf das Netzwerk
unabhängiger Künstler, das sich im Großraum der Region spannt.
Die Preisträgern des Kunstpreises der Sparkasse 2015 Lotte Lindner (*1971)
und Till Steinbrenner (*1967) sind im Kunstverein Hannover und
Stadtraum Hannover mit Arbeiten vertreten.

Der Jury der 87. Herbstausstellung niedersächsischer Künstlerinnen und
Künstler gehörten an:

Dr. Ralf Beil (Direktor Kunstmuseum Wolfsburg), Jule Hillgärtner,
(Direktorin Kunstverein Braunschweig), Michael Hakimi (Künstler, Berlin),
Giso Westing (Kurator Galerie »Vom Zufall und vom Glück«, Hannover),
Stefan Becker (Sparkasse Hannover), Gerlinde Harig (Vorstand Kunstverein Hannover),
Dr. Silke Sommer (Beirat Kunstverein Hannover), Ute Stuffer (Kuratorin Kunstverein Hannover).
Kathleen Rahn (Direktorin Kunstverein Hannover) nahm beratend und ohne Stimmrecht teil.

Förderer:
Die Ausstellung wird gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung,
die Sparkasse Hannover, die Stiftung Kulturregion Hannover, das
Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die NORD/LB.
Der Kunstverein wird vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover institutionell gefördert.

Die Ausstellung in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück“ wird durch Toto-Lotto Niedersachsen gefördert.


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08.07.2015
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Anna Jander

WASTELAND



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere derzeitige Ausstellung WASTELAND mit Bildern von Anna Jander hat bei der
„Langen Nacht der Museen“ reges Interesse erregt. Die Besucher waren nicht nur an der
Herstellungsweise der Bilder interessiert, sondern wollten auch viel über die inhaltlichen
Hintergründe und Fakten wissen, die zu diesen Bildern geführt haben.

Das ist für uns ein erfreulicher Anlass, in einem Künstlergespräch den Fragen nachzugehen,
wie Kunst und eine politische Haltung sich ergänzen können und wieweit die politischsoziale
Realität in anderen Teilen der Welt auch uns einholen kann. Anna Jander beschäftigt
sich explizit mit der Situation in der amerikanischen Stadt Detroit. Zusammen mit ihrem
Partner Klaus Jordan hat sie dort eine geraume Zeit verbracht und aus dem, was ihnen dort
begegnete, ergibt sich schon eine Menge Diskussionsstoff.

        Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde zu einem Gesprächsabend mit
        Anna Jander, Klaus Jordan und Giso Westing am Mittwoch,
        den 8. Juli 2015 um 18.30 Uhr in unsere Räume einzuladen.

Das Gespräch ist so angelegt, dass auch später dazu kommende Besucher jederzeit
willkommen sind.




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11.06. – 19.07.2015
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Anna Jander

WASTELAND



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

in unserer kommenden Ausstellung zeigen wir Malerei von Anna Jander.
Anna Jander, 1967 in Lüneburg geboren, studierte an der HBK Braunschweig Malerei,
Grafik und 16 mm Film. 1992 wurde sie Meisterschülerin von Lienhard von Monkiewitsch
und lebt heute als freischaffende Malerin und Trickfilmerin in Niederohe bei Faßberg
sowie in Berlin.

Ihre Bilder beschäftigen sich mit Urbanität als Ausdruck der wechselnden
Lebensverhältnisse der Menschen. Vor allem die amerikanische Stadt Detroit
steht dabei stellvertretend für Veränderung, Verfall, Verlassenheit aber
auch Möglichkeit eines Neuanfangs.

„Ich male Häuser – aber es geht um Menschen“, sagt die Künstlerin.
Unter dem Titel WASTELAND zeigen wir in unseren Räumen die Bilder,
die das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit den virtuell
und real erlebten Orten in Amerika sind.

        Wir laden ein zur AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
        in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück",
         Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover
         am Donnerstag, 11. Juni 2015 um 19.00 Uhr.
        .Zur Ausstellung spricht Giso Westing.






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25.04. - 31.05.2015
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AG & CO



Anna Grunemann und Christiane Oppermann werden die Galerie in die Schaltzentrale ihres Unternehmens
„AG & CO“ – so Titel desProjekts und die Initialen der Künstlerinnen - verwandeln.

Die bislang einzeln arbeitenden Künstlerinnen verstehen die Unternehmung dabei auch als Experiment,
ihre künstlerischen, kunstvermittelnden und kuratorischen Potenziale erstmalig an einem Ort zu bündeln.
Dass bei dieser Versuchanordnung Kurzschlüsse und Rückkopplungen auftreten können, machte die
Künstlerinnen nur umso neugieriger, aus der Irritation heraus zu neuen, anderen künstlerischen
Lösungen zu gelangen. Wir dürfen gespannt sein, wie AG & CO die aufeinander prallenden Energien
produktiv genutzt haben.

In ihren Installationen, performativen Eingriffen, Aktionen und Gesprächen be- und verhandeln AG & CO
ortsspezifische, aber auch weit darüber hinaus gehende Raumfragen. Gemeinsam mit den kunstvermittelnden
Künstlerinnen und eingeladenen Raumspezialisten können Sie an folgenden Mittwochsterminen auch Ihre
eigenen Denkmuster und Wahrnehmungsmechanismen in Bezug auf Kunst und Raum bewegen, beleuchten
und hinterfragen: Mittwoch 6., 13. und 20. Mai jeweils um 19 Uhr.


        Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde
        zur Ausstellungseröffnung am Samstag,
        den 25. April um 18 Uhr in der Galerie zu begrüßen.


Die Künstlerinnen Anna Grunemann uns Christiane Oppermann werden ihr Projekt vorstellen.

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22.03.2015
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Dieter Froelich

Künstlergespräch



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",


unsere Ausstellung mit Arbeiten aus 25 Jahren von Dieter Froelich zusammen
mit der Städtischen Galerie KUBUS erregt Interesse.

Froelich, der sich als plastischer Gestalter sieht und nicht im traditionellen
Sinne als Künstler, bedient sich verschiedener Verfahren, um seine Idee von Plastik
zu realisieren: Abgüsse, Rekonstruktionen, Sammlungen, Ordnungen, Verpackungen,
Texte und Wörter sowie das Zubereiten von Speisen gehören zu seinem
Programm.

Diejenigen, die sich vertiefend mit der „notwendigen plastik“ von Dieter Froelich
beschäftigen wollen, laden wir herzlich zu einem Gespräch mit Giso Westing und
Dieter Froelich ein

        am Sonntag, den 22.03.2015 um 15 Uhr
        in der Galerie vom Zufall und vom Glück
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01.03. – 06.04.2015
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Dieter Froelich

notwendige plastik

1989-2014



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

in unserer nächsten Ausstellung, die wir zusammen mit der Städtischen Galerie KUBUS
durchführen, zeigen wir Arbeiten des in Hannover lebenden Künstlers Dieter Froelich.

Dieter Froelich (geb. 1959 in Walsrode) ist im universellen Sinn des Wortes ein Plastiker.
Die retrospektiv angelegte Ausstellung mit Arbeiten aus 25 Jahren veranschaulicht
die Entwicklung eines Werkes, das die Plastikoder das Plastische als Prinzip herausarbeitet
und immer wieder neu beleuchtet. Ausgehend von einfachen geometrischen
Grundformen formuliert Froelich den Begriff des Plastischen immer weiter, bis er
schließlich aus dem alltäglichen Leben vertraute Verfahrensweisen, Erscheinungsformen
und Ordnungssysteme wie Abgüsse, Schautafeln, Sammelalben, Geschirrstapel
und sogar das Zubereiten von Speisen zum Thema der Kunst machen kann.
Unter dem Titel „notwendige plastik 1989-2014“ zeigen der KUBUS und unsere Galerie
die vielfältigen Aspekte im Werk von Dieter Froelich, der für seine Arbeit mit diversen
Auszeichnungen bedacht wurde, wie dem Rom-Preis Villa Massimo.

        Wir laden ein zur AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
        in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück"
        und in der Städtischen Galerie KUBUS,
        Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover
        am Sonntag, 01. März 2015 um 11.30 Uhr

Es begrüßen Sie vom Kulturbüro der Stadt Hannover Frau Gabriele Ciecior und im Namen der
Gesellschaft für Kunstförderung der KuratorHerr Giso Westing. Zu den Arbeiten spricht
Herr Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe



        Gefördert durch:
        Stiftung Niedersachsen
        Landeshauptstadt Hannover Kulturbüro



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22.02.2014 / 16 Uhr
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Tauchertreff



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

zum Abschluss der Ausstellung „Tauchertreff“ mit Arbeiten aus der Klasse von
Frau Professor Dörte Eißfeldt laden wir Sie herzlich ein zum Künstlergespräch.
Unter dem Motto „Triff die Taucher“ werden Timo Hoheisel, Manuel Klotz,
Yashar Mazidi, JennySeib, Christian Retschlag und Ina Hengstler durch die Ausstellung
führen und in dem von Giso Westing moderierten Gespräch sich zu ihren
Intentionen äußern.

Als Dokumentation aus über 20 Jahren Lehrtätigkeit von Frau Eißfeldt an der
HBK Braunschweig liegt das Klasse(n)buch vor, auf das wir in diesem Zusammenhang gern hinweisen.
Wir freuen uns, Sie am Sonntag den 22. Februar um 16 Uhr zum gemeinsamen
Gedankenaustausch bei einem Glas Wein in unseren Räumen begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe
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23.01.–22.02.2014
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Tauchertreff



Guck mal, Sensation in Hannover. Vorbild und Abkömmlinge der in
Braunschweig ansässigen Kunsthochschule, mit bundeslandweitem Ruf,
inszenieren ein Tableau von Stilsicherheit und Witz. Fallen, um aufzustehen,
ertrinken, um wiederbelebt zu werden. Schon Freud schrieb: Wasser tut gut.
Die Ozeane bringen eine Faszination mit sich und bieten unglaubliche und
unergründete Weiten. Es braucht Taucher, die sich diesen Untiefen
entgegenstellen und Mut beweisen ins Unbekannte zu steigen. So auch
in der Kunst. Klasse Eißfeldt taucht ab und bringt unerträgliche Schönheit
zum Vorschein, unbekannte Gebiete und verborgene Perlen der Kunstwelt.
Tauchen Sie mit uns in die unerforschten Tiefen der Kunst und dessen exotischen Perlen.

KünstlerInnen: Nina Aeberhard, André Gerlich, Manuel Klotz, Ori Jauch, Erik A.
Seth, Yashar Mazidi. Diana Rausch, Jenny Seib, Timo Hoheisel, Youngjin Hong,
Christian Retschlag, Doreen Schwarz, Johanna Daab , Jiun Roh, Dörte Eißfeldt,
Ina Hengstler.

Gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkasse Hannover
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07.12.2014
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"Ver-rückt"



Liebe Wertpapierbesitzerinnen des Zertifikats zum Kreativen Wertpapier,


der Wettbewerb 2014 des Kreativen Wertpapiers zum diesjährigen Motto "Ver-rückt"
ist vor einigen Wochen abgeschlossen worden.Wir hatten in diesem Jahr insgesamt
24 Einsendungen für die verschiedenen Förderpreise (AbsolventInnen, Studiengänge
bei Design und Medien der HsH, Internationale Studierende bei DM, Sonderpreis
der PreisträgerInnen 2013). Acht Förderpreise haben wir in der Jurysitzung
vergeben. Eigentlich hätten wir gern allen einen Preis zugedacht, denn die
Qualität war bei allen „preiswürdig.“ Die Auswahl, welche Arbeiten der
24 TeilnehmerInnen zu den besten zählen, ist uns dann aber doch nicht schwer
gefallen und alle Entscheidungen haben wir einstimmig getroffen.

Eine Übersicht über den ganzen Wettbewerb des Kreativen Wertpapiers
mit allen PreisträgerInnen 2014 (und auch noch von 2013) bekommen Sie hier

        
www.kreatives-wertpapier.de
.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie dazu und zu Saxophonmusik (mit Hartmut Brandt), Wein, Wasser, Apfelsaft und Spekulatius

        am Sonntag, dem 7. Dezember 2014,
        15:00 Uhr in der Galerie vom Zufall und vom Glück,

begrüßen könnten.

Prof. Eusterschulte wird dabei eine Einführung in die laufende Ausstellung "Weit hinten, hinber den Wortbergen ...". geben.

Ihr Rolf Hüper

P.S. Gern können Sie auch Freunde mitbringen.

        





28.11.- 17.12.2014
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„Weit hinten, hinter den Wortbergen, …“



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

in der Ausstellung „Weit hinten, hinter den Wortbergen, …“ zeigt der Studiengang
Visuelle Kommunikation der Hochschule Hannover in derGalerie „Vom Zufall und vom
Glück“ eine Auswahl von aktuellen Studien- und Abschlussarbeiten.
In medialer Vielfalt und mit innovativen Ansätzen geben die Semesterarbeiten aus den
Bereichen Interaktive Medien, Grafik/Editorial Design sowie Illustrativer Gestaltung
einen Einblick in das vielseitige Lehrangebot des Studiengangs und das gestalterische
und technische Können der Studierenden. Von Plakaten über Buchgestaltung bis hin zu
interaktiven Anwendungen kann der Besucher das breite Spektrum der
Visuellen Kommunikation kennenlernen. Allen vorgestellten Projekten gemeinsam ist
dabei die Auseinandersetzung mit inhaltlichen und formalen Aspekten des Gestaltens,
die in den Arbeiten der Studierenden in unterschiedlichsten Ansätzen und
Realisierungen sichtbar wird.

        Wir laden ein zur AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
        in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück",
        Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover
        am Freitag, 28. November 2014 um 19.00 Uhr.

Es sprechen:

        Zur Begrüßung Reinhard Scheibe,
        ein Grußwort Frau Dr. Tabea Golgath, Stiftung Niedersachsen und
        zur Ausstellung Herr Prof. Rolf Eusterschulte.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde zu begrüßen.

Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen

        





19.10. - 23.11.2014
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Von weißen Hemden / Andrea Ostermeyer



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere nächste Ausstellung, die wir zusammen mit der Städtischen Galerie Kubus veranstalten,
wird unter dem Titel „Von WeißenHemden“ die Plastikerin Andrea Ostermeyer umfassend vorstellen.

Andrea Ostermeyer, 1961 in Lübeck geboren, studierte an der HBK Braunschweig bei Heinz-Günter Prager.
Sie erhielt eine Reihe von Auszeichnungen für ihre Arbeit, wie den Sprengel-Preis,
das Villa Massimo-Stipendium und den Preis des Deutschen Künstlerbundes.

Ihre künstlerische Position ist radikal, weil sie sich elementar am Alltäglichen
orientiert: Industriell gefertigte Produkte, Verarbeitungsweisen zwischen Perfektion
und Improvisation und neuerdings auch Kleidung, sind der Ausgangspunkt
ihrer künstlerischen Überlegungen, Konzepte, Mutmaßungen und Experimente.
Andrea Ostermeyer denkt die fundamenalen Kategoriendes Plastischen und
führt uns das an jedermann Bekanntem vor.

        






02.09. - 05.10.2014
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Schrift im Bild



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere kommende Ausstellung heißt „Schrift im Bild“.
Unter diesem Aspekt werden Arbeiten von neun in Hannover lebenden Künstlern gezeigt,
die auf ganz unterschiedliche Weise Wörter, Sätze oder Texte in Bilder einbeziehen oder zu
Bildern machen.

Mit Norbert Fleischer, Dieter Froelich, Ute Heuer, Christian Grohn, Hans Karl,
Ralph Kull, Asmus Petersen, Christian Riebe und Giso Westing stellen
wir künstlerische Positionen gegenüber, für die das Auftauchen von Schrift
in ihren bildnerischen Äußerungen mehr ist als eine bloße formalästhetische Zutat.
Hier geht es darum, wie das Geschriebene das Bild erst erzeugt, es bestimmt
oder unterläuft beziehungsweise ihm eine neue Wendung gibt. Damit wird
natürlich auch der Begriff dessen, was ein Bild ist, untersucht und erweitert.

Mit freundlicher Unterstützung von Artnetworx und Carl Küster Druckerei



30.05. - 13.07.2014
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MYTHOS DETMOLD



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

die Ausstellung „Mythos Detmold“ hat Interesse erregt und zu Diskussionen
herausgefordert. Nun liegt auch der Katalog vor, der die Installation aus
Zeichnungen, Zetteln, Blättern und Kommentaren dokumentiert.
Deshalb möchten wir Sie zu einer Präsentation des Kataloges zum Abschluss der
Ausstellung in unsere Räume am Sonntag, den 13. 7. 2014 um 11.30 Uhr herzlich
einladen.

Zu diesem Anlass werden die Künstler Norbert Bauer und Ralf Tekaat anwesend
sein und zusammen mit der Kuratorin des Kunstvereins Hannover, Ute Stuffer
und Giso Westing in einem Gespräch die Ausstellung noch einmal reflektierend
betrachten.

Es soll unter anderem der Frage nachgegangen werden, wie konzeptuelle Kunst,
die sich mit Medien und Meinungen, Haltungen und Vorurteilen beschäftigt,
selbst auch diesen ausgesetzt ist und dadurch angreifbar wird. Subjektive
Beiträge aus dem Publikum sind deshalb nicht nur angebracht – sondern ausdrücklich erwünscht.
Wir freuen uns, Sie zu dieser kleinen Matinee begrüßen zu können und hoffen
auf rege Teilnahme.

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere kommende Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Künstler
Norbert Bauer (geb. 1967) und Ralf Tekaat (geb. 1970). Beide haben in Bremen
studiert und kooperieren seit 2004. In der Herbstausstellung im Kunstverein
Hannover war 2008 ihre Arbeit „Der Raketenmann“ zu sehen.

Die Installationen von Nobert Bauer und Ralf Tekaat sind ein Konglomerat aus
Fakten, Phantasien und Fiktionen. Sie untersuchen ihr Thema auf den verschiedenen
Ebenen eines kollektiven Gedächtnisses als Möglichkeit, Legende oder historische
Tatsache aus der Perspektive von Dichtern,Künstlern, Journalisten und
Wissenschaftlern, um im Betrachter ein vielfältiges Bild zu erzeugen. Ebenso
breit gestreut ist der Einsatz der bildnerischen Mittel dabei: Zeichnung, Malerei,
Drucksachen, Kartenmaterial, Text und vieles mehr kommen zum Einsatz.
Unter dem Titel „MYTHOS DETMOLD“ werden Norbert Bauer und Ralf Tekaat
in unseren Räumen neue Arbeiten zeigen.



08.04. – 18.05.2014
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Petra Weifenbach



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

n unserer kommenden Ausstellung zeigen wir Arbeiten von Petra Weifenbach.
Petra Weifenbach wurde 1961 in Geesthacht/Elbe geboren und studierte an der HBK
Braunschweig Freie Kunst. Nach einem 3jährigen Aufenthalt in Paris zog sie 1993 nach
Köln, wo sie seither lebt und arbeitet. Petra Weifenbach hat mit den Mitteln der
Zeichnung, Malerei, Fotografie, Textilarbeit und Plastik - bis hin zu Projekten im
öffentlichen Raum - ein facettenreiches Werk entwickelt. Ihre Arbeiten umkreisen in
vielfältiger Weise einen Themenkomplex, der sich aus den Fragen nach Gegenstand-Abbild,
Illusion und Wirklichkeit, Sinnestäuschung,Rekonstruktion und sinnvoller Er-gänzung ergibt.

Der Titel der Ausstellung: ELSE ERNA KARLA GERDAverweist auf die vielfältigen
Gestalten der Bilder und Objekte. Man könnte eine multiple Autorenschaft hinter dem
Ganzen vermuten. Aber es ist eine Autorin, die mit feinem Gespür für das Besondere im
Alltäglichen zu Werke geht. Präzision im Denken undin der Ausführung gepaart mit
Humor und Ironie sowie einer diskret weiblichen Note zeichnen die Beiträge zu dieser
Ausstellung aus.








23.02. – 30.03.2014
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Degenhard Andrulat



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

in unserer nächsten Ausstellung, die wir zusammen mit der Städtischen Galerie Kubus
veranstalten, zeigen wir den in Hannover lebenden Maler Degenhard Andrulat. Dieser
Künstler untersucht in seiner Malerei die Wirkungen, die Eigenschaften
und das Verhalten der Farben. Aus den Grundbedingungen der Malerei,
nämlich dem Auftragen von Farbe auf einen Malgrund, hat Andrulat ein
ebenso komplexes wie auch differenziertes Werk konsequent entwickelt.
Die Inhalte seiner Bilder entstehen eigentlich nur aus dem Farbauftrag;
durch Übermalen, Freilassen oder mit Farbe Unterlegen kommt er zu
Kompositionen, die den jeweils neu entstehenden Bildraum auf der Malfläche
untersuchen. Der geteilte Ausstellungstitel verweist folglich auf den malerischen
Umgang mit einer Farbe und mit einer Fabrikationsbezeichnung auf den Malgrund.

        ALIZARINE ALLEINSTEHEND
        BUTLERFINISH

Im Kubus wird Degenhard Andrulat eine Malereiinstallation zeigen, während in den
Räumen unserer Galerie die jüngst entstandenen Arbeiten auf Kupfergrund sowie
ausgesuchte Werke, die seine Entwicklung beschreiben, zu sehen sind.



Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen



15.01- 16.02.2014
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FREISPIEL



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

zum ersten Mal stellen wir innerhalb unserer Kooperationsausstellungen mit der HBK
Braunschweig Meisterschülerinnen der Kunstgattung „Video“ vor. Frau Prof. Corinna
Schnitt wird zusammen mit 7 ehemaligen Studentinnen in unseren Räumen Videos,
Diaprojektionen und Fotografien zeigen. Unter dem Titel „FREISPIEL“ werden Arbeiten
gezeigt, die das Thema Mensch, Gesellschaft, Existenz und Beruf, kurzum das,
was wir mit dem Wort „das Leben“ so allgemein wie ungenau bezeichnen, reflektieren.
In ihrer eigenen künstlerischen Arbeit ist Corinna Schnitt, die seit 2009 an der HBK
lehrt, der Herausarbeitung der Aspekte des menschlichen Daseins auf der Spur.
Widersprüche und Absurditäten, Rituale und Handlungenin ihrer Entwicklung,
Hoffnungen und Desillusion thematisiert sie in ihren Beiträgen zur Videokunst.
Ulrike Bernhardt, Annemarie Blohm, cylixe, Aranka Feige, Mandy Krebs,
Lucie Mercadal und Julia Charlotte Richter entwickeln, jede auf ihre eigene Weise,
ihre Befragungen der menschlichen Existenz.





PUNKT PUNKT KOMMA STRICH



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

nachdem wir in unserer letzten Kooperationsausstellung mit der Hochschule Hannover Studienergebnisse
aus der Fächerübergreifenden Lehre der Malerei gezeigt haben, stellt in diesem Jahr
Frau Professor Beate Spalthoff Arbeiten der Designstudierenden zum Thema „Zeichnung“ vor.
Beate Spalthoff vertritt das Lehrgebiet des Freien Zeichnens an der Hochschule Hannover. Ihr
Anliegen ist es, die Vielfalt möglicher Ansätze undAuffassungen in der Zeichnung zu vermitteln.
Das Elementare, Spontane und Experimentelle, wozu das Medium der Zeichnung durch seine
Unmittelbarkeit einlädt, drückt sich im Titel der Ausstellung aus: Punkt Punkt Komma Strich.

Am Sonntag, den 1. Dezember wird es in der Ausstellung eine kollektive Zeichenaktion geben, bei
der die Studierenden ungewöhnliches Zeichengerät vorführen werden, das von den Besuchern
auch ausprobiert werden darf. Außerdem wird Herr Professor Rolf Hüper an diesem Nachmittag
die Ergebnisse des von ihm initiierten Förderprojektes „Kreatives Wertpapier“ vorstellen. Eine
separate Einladung dazu wird noch folgen.

Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen

In Kooperation mit der Hochschule Hannover



Herbert Aulich und Alexander Jonischkies



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere nächste Ausstellung ist eine Retrospektive der eng mit Hannover verbundenen
Künstler Herbert Aulich und Alexander Jonischkies. Beide kamen als Vertriebene nach
dem Krieg nach Hannover und begannen ihre Studien an der hiesigen Werkkunstschule.
Und beide Künstler sind mit ihren qualitätsvollen abstrakten Arbeiten über Jahrzehnte
- nicht nur im Hannoverschen Kulturleben – aufgefallen. Während sich Alexander
Jonischkies auf eine einzige Farbe, nämlich die Weiße konzentriert, die er in seinen
reliefartigen Bildern in vielfältigem Licht-und-Schattenspiel vorzutragen versteht,
arbeitet Herbert Aulich mit der räumlichen Wirkung der Farben in geometrischen Ordnungen.
Beide Künstler verbindet ein konstruktivistischer Kunstansatz bei völlig konträrer
Realisation. Deshalb freuen wir uns, diese längst fällige Gegenüberstellung zu zeigen.

Der inzwischen in Offenbach lebende Herbert Aulich nennt seine Ausstellung

        BILDRÄUME - RAUMBILDER - STRUKTUREN

und Alexander Jonischkies Beitrag trägt den Titel, gemäß der von ihm selbst für seine
Arbeiten gebrauchten Bezeichnung MODULATIONEN IN WEIß.








86. Herbstausstellung „VOM HIER UND JETZT“



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

bevor die „Herbstausstellung“ zu Ende geht, möchten wir Sie und Ihre Freunde
zu einem Gespräch zwischen Ute Stuffer vom Kunstverein Hannover und
Giso Westing einladen.

Wie Sie wissen, wird in unseren Räumen noch bis zum 25. August ein Teil der
86. Herbstausstellung Niedersächsischer Künstler unter dem Titel „Vom Hier
und Jetzt“ gezeigt. Wir denken, dass eine Darstellung der Kriterien für die
Auswahl, die Erörterung der Frage nach Qualität in der Kunst sowie das Problem,
eine zyklisch wiederkehrende Ausstellung auszustatten, von Interesse sein
wird.

Ute Stuffer und Giso Westing gehörten der Jury an, die aus über 300 Bewerbungen
rund 50 Positionen zeitgenössischer Kunst ausgewählt haben. Sie werden
in dem Gespräch nicht nur ihre eigenen Auffassungendarlegen, sondern auch
gern auf die von den Zuhörern gestellten Fragen eingehen.

Wir würden uns freuen, Sie zu diesem „Kuratorengespräch“ am 14. August um
19 Uhr in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück“, Theodor-Lessing-Platz 2
begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe




Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

in diesem Jahr sind wir zusammen mit dem Kubus und der Nord/ LB - Galerie wieder
Kooperationspartner des Kunstvereins bei der Ausrichtung der 86. Herbstausstellung
unter dem Titel „VOM HIER UND JETZT“. Alle zwei Jahre haben traditionsgemäß
Künstlerinnen und Künstler aus Niedersachsen und Bremen die Möglichkeit, sich um eine
Teilnahme an dieser Ausstellung zu bewerben. DiesesMal wurden knapp 50 Teilnehmer
aus über 300 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt.

In unseren Räumen werden wir 13 Positionen ganz unterschiedlicher Bereiche und
künstlerischer Intentionen zeigen, wie etwa ein Video von Birgit Hein, einen Film von
Rosemarie Karl oder Taschenobjekte von Shige Fujihiro und konzeptionelle abstrakte
Malerei von Frank Rosenthal.

Die Eröffnungsveranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Galerie der Nord/LB am Friedrichswall,
um 19 Uhr werden die Stationen am Theodor-Lessing-Platz vorgestellt und um
20 Uhr ist Eröffnung im Kunstverein Sophienstraße mit anschließender Party.
Die Ausstellungen werden bis zum 25. August an den vier Orten zu sehen sein.

Kurzführungen finden jeden Sonntag um 14.00 Uhr in der Städtische Galerie KUBUS
und in der Galerie „Vom Zufall und vom Glück“ statt. Darüber hinaus werden mit den
beteiligten Künstlern am Samstag, 27. Juli 2013 um 17.00 Uhr Kurzinterviews geführt.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde bei uns um 19 Uhr begrüßen zu können.
Ute Stuffer, unsere stellvertretende Vorsitzende, wird als Kuratorin des Kunstvereins
oben im Kubus in die Ausstellung einführen.

Das Programmheft finden Sie HIER.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe





Künstlergespräch Beatrix Opolka



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

am Mittwochabend, dem 12. 6. 2013, um 19 Uhr findet ein Künstlergespräch
zwischen Giso Westing und der zur Zeit bei uns ausstellenden Beatrix Opolka statt.
Beatrix Opolka, aus Hannover stammend, studierte in Braunschweig bei Marina
Abramovic, Heinz- Günther Prager und Karl Schulz. Sie lebte eine Zeit lang in
Köln, um dann nach Berlin überzusiedeln. Ihre Arbeitbeschäftigt sich mit dem
Thema „Zeichnung“, das sie nach allen Richtungen des Begriffs auszudeuten bestrebt ist.

In dem Künstlergespräch soll neben der Darstellung der Aspekte ihrer Arbeit
auch der Frage nachgegangen werden, wie eine Entwicklung von noch allgemeiner
jugendlicher Kunstbegeisterung hin zu einer dezidierten Position innerhalb des
Kunstbetriebes sich vollzieht.

Außerdem wird der Katalog, der unsere Ausstellung dokumentiert (und deshalb
zur Eröffnung noch nicht vorlag) vorgestellt. Zum Anderen hat Beatrix Opolka
ein Auflageobjekt zur Ausstellung realisiert, welches eine Reminiszenz an ihre
Hannoverschen Wurzeln ist. Diese Objekte werden zugunsten unserer Institution
an dem Abend versteigert.

Wir hoffen, Sie zu diesem Abend, der der Kunst von Beatrix Opolka gewidmet
ist, recht zahlreich begrüßen zu können.

Reinhard Scheibe
Giso Westing
Beatrix Opolka




OBSESSION ZEICHNUNG



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

OBSESSION ZEICHNUNG nennt Beatrix Opolka ihre Ausstellung.
Die 1968 in Hannover geborene Künstlerin ist Zeichnerin im weitesten Sinne des Wortes. Sie
studierte an der HBK Braunschweig bei Heinz-Günter Prager und Marina Abramovic. Obwohl sie
mit dem traditionellen Zeichenstift arbeitet, erweitert sie die Dimension der Zeichnung – sowohl
hinsichtlich des Formates als auch der Ausführung: Der ganze Körper kommt zum Einsatz, um im
langwierigem Arbeitsprozess mit dünnen Linien riesige Flächen zu bewältigen. So entstehen feine
Linienbündel von eigentümlicher Räumlichkeit.

Beatrix Opolka beschäftigt sich medienübergreifend mit den dem Zeichnen verwandten Phänomenen.
In Installationen, Objekten und Videoarbeiten geht sie den Verbindungen von Zeichnungen,
Zeichen, Bezeichnungen und dem Bezeichneten nach. So zeigt sie in unseren Galerieräumen neben
ihren großformatigen Grafitzeichnungen eine Raumskulptur aus landwirtschaftlichen Fundstücken,
Drahtobjekte und Textarbeiten sowie Videos.




        Gefördert durch:
        Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur





SORTIMENT



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

„Sortiment“ nennt Dietrich Helms seine Ausstellung in unserer Galerie. Mit diesem Titel verweist
der Künstler auf seine Arbeiten, die er in Serien entwickelt hat. In „Blindzeichnungen“ oder
„halbschwarz“, „Gegenden“ und „Silhouetten“ praktiziert Dietrich Helms jeweils eine Methode
des Zeichnens oder der Malerei, bei der der Zufall eine große Rolle spielt. Die beim Arbeiten
entstehenden Farbverläufe und Spuren haben eine eminent organische Struktur, die sofort an
geologische Formationen, Landschaften, Pflanzen undMikroorganismen denken lässt. Interessant
daran ist, wie der Betrachter durch einfache technische Verfahren zu komplexen Vorstellungen
und Assoziationen angeregt wird.

Dietrich Helms wurde 1933 in Osnabrück geboren und war nach seinem Kunststudium in Hamburg
1958 bis 1965 Gymnasiallehrer in Hannover. 1965 erhielt er eine Professur an der Hochschule für
Bildende Künste in Hamburg. Er gehörte zu dem Kreisder in den hannoverschen Avantgardegalerien
Adam Seide und Aki Ernst vorgestellten Künstler. Außerdem war er bei der „namengebenden“
Eröffnungsausstellung unserer Galerie im Jahre 2001 mit dabei. So freuen wir uns, den in
Hamburg lebenden Künstler in einer umfassenden Ausstellung mit seinen neueren Arbeiten zu zeigen.




ULRICH BAEHR



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

zusammen mit der Städtischen Galerie Kubus zeigen wir in unserer nächsten Ausstellung eine
Retrospektive des Werkes von Ulrich Baehr. Ulrich Baehr, geboren 1938, studierte an der
Hochschule für Bildende Künste Berlin und wurde 1964 Meisterschüler bei Prof. Volkert.
Als Gründungsmitglied der Künstlergruppen „Großgörschen 35“und „Aspekt“ gehörte er zum Kreis der
Kritischen Berliner Realisten, die stark politisch und gesellschaftskritisch motiviert gearbeitet
haben. Von 1987 bis 2002 war er Professor für Malerei und Kunst im öffentlichen Raum an der
Fachhochschule Hannover. Ulrich Baehr hat ein umfangreiches malerisches Werk entwickelt. In
virtuoser Malerei mit Pastellkreiden, Aquarellfarben oder mit Ölfarben entwirft er groß
angelegte Bilderserien, die, indem sie Baustellen mit Kränen, Schiffskatastrophen, Seelandschaften
und Alleen zeigen, den handelnden Menschen gleichzeitig mit thematisieren. Schon in den frühen
Arbeiten aus den 60er Jahren, die die Protagonistendes Machtmissbrauchs in der jüngeren
Deutschen Geschichte darstellen, besticht seine recht freie, ungezwungene Malweise, die jedoch
auf sehr genauer Beobachtung basiert. Mit scharfem Blick und Sinn für malerische Wirkungen
gibt er Lichtsituationen, Architekturen und Personen der Geschichte wieder.

Wir freuen uns, Ihnen Bilderserien aus verschiedenen Schaffensphasen vorstellen zu können.
Dank der Leihgeber, die uns Arbeiten zur Verfügung gestellt haben, ist es möglich, einen
Überblick des Schaffens dieses bemerkenswerten Malers zu geben.

Ermöglicht durch:
logo



Veranstaltet mit:
logo





SuSy



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere erste Ausstellung im Neuen Jahr ist eine Kooperationsausstellung mit der Braunschweiger
Kunsthochschule, die von der Klasse von Prof. Raimund Kummer realisiert wurde.
Die Studentinnen und Studenten haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen und eine
auf die Architektur der Galerie bezogene Gemeinschaftsarbeit entwickelt. Unter dem Titel
"SuSy" ist eine Rauminstallation im Obergeschoss errichtetworden, die sich von außen durch
die diagonalen Fensteröffnungen erschließt. Der Raum selbst wird zur Skulptur, nachdem die
Proportionen der oberen Räume völlig verändert worden sind. Der Innenraum ist nicht zugänglich.
Die Installation kann also rund um die Uhr bei den jeweiligen Lichtverhältnissen von
Tag und Nacht besichtigt werden. Der Titel "SuSy" ist der Teilchenphysik entlehnt – das
Kürzel steht für "Super-Symmetrie" und bezeichnet eine Symmetrie, durch die zwei
gleich-berechtigte kombinierte Teilchen eine ideale Partnerschaft eingehen und damit
unsere herkömmlichen physikalischen Vorstellungen von Materieund Kräfteverhältnissen
erweitert werden.

        Wir laden ein zur
        Eröffnung am Dienstag, 15. Januar 2013 um 19.00 Uhr.
        Zur Einführung spricht Prof. Dr. Christoph Metzger.

Damit Sie nicht im Kalten stehen müssen, wird die Vernissage im Foyer der Städtischen
Galerie stattfinden.
Am Sonntag, 10. Februar 2013 um 11.00 Uhr wird es eine Finissagegeben, bei der die
Dokumentation, die Einblicke in den Entstehungsprozess der Arbeit gibt, vorgestellt wird.
Die Künstlerinnen und Künstler werden anwesend sein.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde bei den Veranstaltungen begrüßen zu können.

Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen



EISENHEART



Sehr geehrte Damen und Herren,
am Montag, 07.01.2013 stellen wir die Räumlichkeiten unserer Galerie für eine Veranstaltung zur Verfügung.

Eisenheart basiert auf dem authentischen Fall des deutschen Diplomatensohns Jens Söring, der seit 26 Jahren in einem US-Gefängnis einsitzt. In einem Aufsehen erregenden Indizienprozess wurde der damals 19jährige wegen Doppelmordes zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt. Bis heute beteuert Söring seine Unschuld. In der Haft wurde er zum Schriftsteller und veröffentlichte sieben Bücher.

Erik Fiebiger als J.S.
Komposition und Live-Musik Damian Marhulets
Inszenierung und Ausstattung Sabine Göttel

Termin
Montag den 7. Januar 2013 um 20 Uhr in der
Galerie vom Zufall und vom Glück,
Theodor-Lessing-Platz 2,
30159 Hannover

Im Anschluss Publikumsgespräch mit Gefängnisseelsorger Pastor Gerhard Dierks (JVA Sehnde).

Tickets 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Reservierungen 0511 3882210 oder info@eisenheart.net

Weitere Termine und Infos www.eisenheart.net

Mit freundlichen Grüßen

i. A. Nicole Christoph



Orte, Locations, Endroits – wenn Künstler fotografieren



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere nächste Ausstellung unter dem Titel "Orte, Locations, Endroits – wenn Künstler fotografieren"
findet in Kooperation mit der Städtischen Galerie Kubus statt. Es werden Fotoarbeiten von Lehrenden
der Freien Kunst der HBK Braunschweig und Skulpturen und Bildern dieser Künstler gezeigt.
Der Initiator dieser Ausstellung, Prof. Hartmut Neumann beschreibt das Anliegen der Präsentation so:
Die Fotografie ist für Bildende Künstler zu einem wichtigen Ausdrucksmittel geworden. Sie wird
von Bildhauern, Malern und Videokünstlern immer häufiger gleichrangig eingesetzt. Auch bei den
Lehrenden an der HBK Braunschweig ist dies deutlich sichtbar.

Während im Kubus die Fotoarbeiten zu sehen sind, zeigen wir in den Räumen der Galerie als
Gegenüberstellung Bilder und Skulpturen eben dieser fotografierenden Künstler.

Die Ausstellung kann noch bis zum 15.12.2012 besucht werden.

Die Eröffungsrede finden Sie
HIER.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Scheibe

Gefördert durch die Sparkasse Hannover



PLENTIFUL



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

in unserer nächsten Ausstellung zeigen wir Arbeiten von Studierenden der Design-Studiengänge
der Hochschule Hannover. Es sind freie Malereien, die im Rahmen des künstlerischen Arbeitens
der Übergreifenden Lehre unter der Leitung von Prof. Ute Heuer entstanden sind. Ute Heuer
erklärt das Anliegen der Ausstellung so:

Die Malereien auf Papier und Leinwand sind Momentaufnahmen von Denk- und Wahrnehmungsprozessen
ihrer Erfinder. Sie sind ein Ausschnitt aus dem Kaleidoskop einer Generation, die in der
Gestaltung alte Strategien hinterfragt und nach neuen sucht.
Die Ergebnisse dienen nicht dazu, einem künstlerischen Wertesystem standzuhalten, sondern sind
ein Barometerstand des jeweiligen künstlerischen Potenzials. Diese kreativen Wurzeln sind
Inspirationsquelle und Grundlage allen Gestaltens. Sie in der Entwicklung zu fördern und in eine
Selbstständigkeit zu führen, ist die Aufgabe der künstlerischen Arbeitsweisen innerhalb der
„Übergreifenden Lehre“ in den Design-Studiengängen. Entsprechend der Vielfalt in den Ansätzen
heißt die Ausstellung "PLENTIFUL – NO LIMITS"

Die Einladungskarte kann HIER angesehen werden.

Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen

In Kooperation mit der Hochschule Hannover



Eine literarische Matinee



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

im Rahmen der Ausstellung von Friedhelm Falke findet

        am Sonntag, 23.09.2012 um 12:00 Uhr
        in der Galerie vom Zufall und Glück
        eine literarische Matinee statt.

"Das Theater am Stück" - Beatrice Fago, Christian Preuß und Fabian Joel Walter -
ließt auf Wunsch von Friedhelm Falke Auszüge aus dem Buch "Die Fälschung der
Welt" von William Gaddis.
Gaddis ist ein Meister der Verknüpfung von Handlungsstrüngen. Die Komplexität von
William Gaddis Werk lässt uns vielleicht erahnen warum Friedhelm Falke gerade diesen
Autor ausgewählt hat.

In Kooperation mit dem Theater am Stück




Ludwig Zerull



Liebe Freunde von Ludwig Zerull,
nun ist es endlich soweit, dass wir ein "Erinnerungsbuch" über Ludwig Zerull (1942 – 2011)
realisieren konnten. Es ist gelungen, einen 128 Seiten starken Band mit Beiträgen von
Freunden und Weggefährten des Verstorbenen sowie vielen Abbildungen
herauszubringen.
Schon am Tage der Trauerfeier im Januar 2011 im Ballhoffoyer wurde von Werner
Geißelbrecht und Anderen angeregt, eine solche Veröffentlichung zu bewerkstelligen.
Stellvertretend für alle, die Ludwig Zerull kannten, schätzten und liebten, haben Lienhard
von Monkiewitsch, Reinhard Scheibe und Giso Westing das Buch konzipiert und
herausgegeben. Die Produktion hat die Fa. ArtnetworX übernommen in redaktioneller
Zusammenarbeit mit Giso Westing.
Aus Anlass der Buchvorstellung, an der auch Gerhard Schröder teilnehmen will, findet
eine Ausstellung mit Gemälden von Ludwig Zerull in den Galerieräumen statt.
Allen, die mit ihren Erinnerungen an Ludwig Zerull zur Verwirklichung des Vorhabens
beigetragen haben, sei herzlich gedankt. Wir dankender Niedersächsischen
Sparkassenstiftung und der Stiftung Niedersachsen für die großzügige Förderung, ohne
die das Projekt nicht hätte realisiert werden können. Das Gleiche gilt für Bernd Kruhl,
Bernd Montag und Otto Meier, die sich in besonderer Weise für das Buch engagiert
haben.
Die Herausgeber freuen sich auf Ihren Besuch.

Lienhard von Monkiewitsch
Reinhard Scheibe
Giso Westing



Friedhelm Falke



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

Friedhelm Falke gehört der Generation von Malern an, die in der zweiten Hälfte der 80er
Jahre den Begriff von "Abstrakter Malerei" erweitert haben. Als Antwort auf die verebbende
Welle der "wilden" Malerei, die ja sehr stark emotional aufgeladen war, suchten diese Maler
im Zwischenbereich von Farbauftrag und Formensprache der Malerei neue Impulse zu
geben.
Friedhelm Falke wurde 1958 in Verden/Aller geboren. Er studierte an der HBK in Braunschweig und
erhielt im Laufe der Jahre eine Reihe von Auszeichnungen: das Stipendium des
Kunstvereins Hannover, das Barkenhoff-Stipendium, den Preis des Deutschen Künstlerbundes,
den Rom- Preis Villa Massimo und andere. Er lebt und arbeitet in Köln seit 1998.

Unter dem Titel: "CUT – Grünes Rauschen" wird Friedhelm Falke in unseren Räumen seine
Malerei zeigen. Es sind Bilder, die sich über den Prozess des Malens, des Auftragens der
Farben entfalten. Unsere Vorstellungskraft ist in Wechselbeziehung mit der des Malers,
wenn wir die Formen und Farben der Bilder sehend uns erarbeiten. Friedhelm Falke sagt,
worum es ihm geht, so: "Die Reibung zwischen dem, was das Auge sehen und ergründen will
und dem tatsächlich Sichtbaren, das Zusammentreffendes Imaginären, Möglichen und des
Faktischen des Gegenstandes BILD (...)", oder ein anderes Mal ganz schlicht und einfach:
Sehen wollen, was dort ist.
Die Eröffnungsrede von Giso Westing lässt sich HIER nachlesen.



UTOPIA



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

"UTOPIA" heißt die Gerd Winner gewidmete Ausstellung, die wir in Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Kubus zeigen. Der 1936 in Braunschweig geborene und heute in Liebenburg lebende Künstler wurde international bekannt mit seinen in Siebdrucktechnik hergestellten Bildern, die am Beispiel der Städte New York und London das Thema "Urbane Strukturen" umkreisen. Gerd Winner, der an der Berliner Kunsthochschule bei Werner Volkert studiert hat, war selbst von 1975 – 2002 Lehrstuhlinhaber für Malerei und Grafik an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in München.

Der Titel unserer Ausstellung "UTOPIA" bezieht sich direkt auf das vor 500 Jahren von Thomas Morus verfasste Werk, in dem er die Fiktion eines Wohlfahrtsstaates ohne Privateigentum ent wirft. Dieser erstaunlich aktuelle Text reflektiert die vielfältigen Strukturen des menschlichen Zusammenlebens und lässt vielerlei Deutungen und Interpretationen zu. Auch Gerd Winners durch Überlagerungen von Ansichten gewonnenen Architekturphantasien behandeln die mannigfaltigen Aspekte der Zivilisation. Sie zeigen am Beispiel der Stadt New York und der Pavillons auf dem Expo – Gelände, wie der Mensch sich in seinen Bauwerken ausdrückt und damit auch Utopien verwirklicht.



        Gefördert durch:
        Stiftung Horizonte - Kunst und Kultur im Tschechischen Pavillon
        Landeshauptstadt Hannover Kulturbüro





CURT



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", CURT – das ist unsere nächste Ausstellung in der "Galerie vom Zufall und vom Glück". So nennt sich nämlich die Ausstellergemeinschaft Christof John, Ulrich Pester, Ralph Schuster und Tobias Maring, nach den Initialen ihrer Vornamen. Und nicht nur, dass alle Vier auch in Hannover ihre Wurzeln haben, es gibt auch tatsächlich eine Wahlverwandtschaft zum anderen KURT, zu Kurt Schwitters. Genau wie dieser den Begriff von abstrakter Kunst erweitert hat, haben auch seine "Urenkel" sich die Überwindung von stilistischer Festlegung zum Programm gemacht. Herausgekommen ist dabei ein freies Spiel mit den Bildern, Zeichen, Formen, Farben und Materialien, das die Kunst befreien möchte aus den ganzen vorgefertigten Interpretationen, - denn indem sie nun selbst mit diesen möglichen Interpretationen spielt, "gibt sich so die Kunst den Künstlern wieder zurück."


        Gefördert durch:
        Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
        Landeshauptstadt Hannover Kulturbüro





Andy Scholz



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

der 1971 in Varel geborene Künstler Andy Scholz begann zunächst als Maler. Er studierte 1996/97 an der HBK Braunschweig und wechselte 1998 über auf die Folkwangschule in Essen, an der er bis 2005 in der Ausbildung war. Andy Scholz hat sich auf Grund seiner eigenen, praktischen Erfahrungen mit der Malerei eine sehr persönliche Bildsprache innerhalb der inzwischen fast unüberschaubar gewordenen Fotografieszene erarbeitet. Er fotografiert klassisch analog und benutzt die Digitalkamera lediglich als „Skizzenbuch“. Seine großformatigen Farbabzüge, als Einzelbilder oder auch in bis zu 3 Meter langen Triptychen addiert, zeigen eigentlich vertraute Orte wie Baustellen, Fassaden und Unterführungen. Aber mit seinem besonderen Gespür für Licht und Schatten sowie für farbliche Valeurs in Verbindung mit zwingenden Bildkompositionen gelingt es Scholz, diese banalen Orte in magische Bilder zu verwandeln. Baugerüste, Stützen oder Abdeckungen im Streiflicht werden auf diesen Fotografien zu geheimnisvollen Bühnen und Szenarien als ein Hintergrund möglicher Geschichten und gleichzeitig kann man sie als abstrakte Ordnungen lesen.

Scholz möchte „ … dem Betrachter meine Sicht auf die Dinge mit auf den Weg geben. Ihn auf etwas zu stoßen, das er so noch nicht wahrgenommen hat und ihn im besten Fall zum Nachdenken anregt. Denn meiner Meinung nach hat jeder Künstler eine soziale und gesellschaftliche Verantwortung.“ Wenn Sie möchten können Sie sich die Ausstellung noch bis zum 15. April 2012 anschauen. Außerdem lässt sich die Eröffnungsrede von Giso Westing HIER nachlesen.



        Gefördert durch:
        Stiftung Niedersachsen




Klasse von Professor Wolfgang Ellenrieder



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", wir setzen die Ausstellungsreihe, die dem Stand der kun̈ stlerischen Ausbildung in Niedersachsen gewidmet ist, fort mit einer Selbstpräsentation der Klasse von Professor Wolfgang Ellenrieder aus der HBK Braunschweig.

Die Frage nach der Wirklichkeit und dem Fiktiven hat das Werk des Malers Wolfgang Ellenrieder, geboren 1959, immer bewegt. Dabei dreht sich eine zentrale Fragestellung um die Relation des gemalten Bildes zu den digitalen Bilderzeugungsmaschinerien und die, durch die elektronischen Medien verschärfte Zersetzung des Wirklichen.

Die Ausstellung seiner Studenten trägt den Titel "Lösemittel/Bindemittel", was natürlich nicht nur die maltechnischen Eigenschaften des Materials "Farbe", ohne die die Malerei gar nicht möglich wäre, meint, sondern auch Metapher ist: Für das Verhältnis zum Lehrer, zur Kunstgeschichte und zur sichtbaren Wirklichkeit ganz allgemein. Künstler sind eben durchgängig eingebunden in doppelbödige Verhältnisse. Programmatisch sind für diese Malklasse die letzten Zeilen des Katalogtextes zur Ausstellung: " ...wie gut es für uns alle sein kann, stets so zu handeln, dass die Möglichkeiten zu wählen erweitern und nicht verengen."




        Gefördert durch:
        Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
        Landeshauptstadt Hannover Kulturbüro





Siegfried Neuenhausen



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unsere nächste Ausstellung, die wir in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover zeigen, gilt dem Bildhauer Siegfried Neuenhausen.
Siegfried Neuenhausen wurde 1931 in Dormagen geboren und trat nach seinem Kunststudium in Düsseldorf eine Stelle als Kunsterzieher in Hannover an. 1964 wurde er als Professor an die neugegründete Kunsthochschule in Braunschweig berufen. Mit seinen eindringlichen, politisch motivierten Arbeiten wurde er schon recht bald in der deutschen Kunstszene der 60ger und 70ger Jahre bekannt. Zu dieser Zeit beginnen auch Siegfried Neuenhausens Engagement für Kunst in öffentlichen Räumen und seine zahlreichen Projekte mit Laienkünstlern. Bis heute arbeitet er unermüdlich daran, Menschen, denen in ihrer Biografie der Kontakt mit der Kunst verwehrt war, das Erlebnis des bildnerischen Selbstausdrucks zu ermöglichen.

Während in der Städtischen Galerie "KUBUS" der Akzent gerade auf der Darstellung dieses sozialen Aspektes im Werk von Siegfried Neuenhausen liegt, möchten wir in unseren Galerieräumen die gestalterische Kraft seiner Arbeiten zur Anschauung bringen. Dieser Künstler ist nämlich ein vielseitiger und erfindungsreicher Gestalter, der sein großes Thema vom Menschen und seinen Situationen mit außerordentlicher Lust im Umgang mit den Materialien vorzutragen weiß.

        Gefördert durch:
        Niedersächsische Sparkassenstiftung
        Sparkasse Hannover







Sonderveranstaltung am 04. November 2011



Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

am 04. Oktober haben wir die Ausstellung "ISTANBUL" eröffnet. Es war eine außerordentlich gut besuchte, lebendige und schließlich auch fröhliche Veranstaltung. Viele haben sie als ein schönes Erlebnis wahrgenommen. Das Interesse an der Ausstellung der Studenten des Studiengangs Fotografie ist erfreulicherweise sehr groß. Wir übertreffen Besucherrekorde. Die Ausstellung geht bis zum Freitag, den 04. November.

        An diesem Tage,
        Freitag, 04. November, 17.00 Uhr
        wollen wir uns zu einer Abschlussveranstaltung treffen.

        Gäste und Redner bei dieser Begegnung sind
        der Präsident der Deutsch-Türkischen Gesellschaft, Dr. h.c. Gerd Andres und
        die Fernsehjournalistin und Autorin Hülya Özkan Bellut

Herr Andres wird über die Arbeit der Deutsch-Türkischen Gesellschaft berichten und dabei natürlich auch über Deutschland und die Türkei, über Deutsche und Türken.

Die Rede von Frau Özkan-Bellut ist eine "HOMMAGE á ISTANBUL". Dabei wird sicher ihr kürzlich erschienenes Buch „Güle, Güle, Superland“ über „eine Reise zu meiner schrecklich netten Familie“ eine Rolle spielen. Und gewiss wird Kommissar Mehmet Özakin aus ihren inzwischen verfilmten drei Istanbul-Krimis auch mit von der Partie sein.

Wir freuen uns, wenn wir Sie am Freitagabend begrüßen können und laden Sie natürlich auch zu einem Gläschen (oder zwei/drei) türkischen Wein ein.

Mit freunlichen Grüßen
Reinhard Scheibe




ISTANBUL


Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", in unserer nächsten Präsentation zeigen Studenten und Studentinnen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Fachhochschule Hannover eine spannende Fotoausstellung über "ISTANBUL", die türkische Megastadt am Bosporus. Istanbul ist mit ihren 13 Millionen Einwohnern und der Lage auf zwei Kontinenten in der Neuzeit immer schon ein Symbol für die Ambivalenz des Landes gewesen, das sich zwischen Moderne und Tradition bewegt.
Im Mai 2011 besuchten Studierende Istanbul unter der Leitung eines Kuratorenteams – Isabel Winarsch, Raimund Zakowski, Knut Giebel und Prof. Rolf Nobel - mit dem Ziel, sich fotografisch mit der Stadt auseinander zu setzen. Die Ergebnisse mit weit über 100 Fotografien werden in der Ausstellung zu sehen sein. Das Repertoire der Arbeiten umfasst dabei zahlreiche Themen und unterschiedliche fotografische Genres. Neben der augenblicklich eine Renaissance erlebenden Street Photography reicht die Formensprache vom zurückhaltenden Dokumentarismus bis zur momentbezogenen journalistischen Fotografie. Gemeinsam haben alle Arbeiten aber das Ziel, dem Wesen dieser Stadt Ausdruck zu verleihen.

        Gefördert durch:
        Region Hannover
        Stiftung Niedersachsen











KARMA


Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unter dem Titel "Karma" hat der 1979 in Hannover geborene Johannes Heidenpeter eine Ausstellung erarbeitet, die er als Gesamtkunstwerk versteht. Das Karma, das im Buddhismus den ewigen Antrieb des Weltlaufs durch das Prinzip von Ursache und Wirkung versinnbildlicht, wird hier auf die verschiedenen Elemente der Ausstellung bezogen, die auch alle in einer Wechselbeziehung zueinander stehen. Die Zeichnungen, Drucke, Malereien und Objekte sowie Installationen – bis hin zu einer Anlage mit selbstgebrautem Bier - verkörpern den freien geistigen Kosmos des Künstlers, der hier mit der Welt kommuniziert.
Johannes Heidenpeter studierte von 2000 - 2007 an der HBK Braunschweig bei den Professoren Hartmut Neumann und Walter Dahn. Schon als Student wurde er mehrfach ausgezeichnet, so z. B. mit dem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Nachdem er einen Lehrauftrag für Druckgrafik inne hatte, lebt er nun in Berlin. Diese Ausstellung in der Galerie "vom Zufall und vom Glück" sieht Johannes Heidenpeter als Wegmarke seiner Arbeit. Er will sich dem kunstinteressierten Publikum hier in Hannover vorstellen und seine Gäste zur Eröffnung mit selbstgebrauten Bierspezialitäten - denen als Teil der Gesamtinstallation natürlich auch besondere Bedeutung zukommt - erfreuen.

Seine Bilder sind in unserer Galerie seit dem 20. August 2011 zu sehen. Die Austellung
schließt am 25. September 2011. Über Ihren Besuch würden wir uns freuen.

        Hauptförderer:
        Sparda Bank Hannover-Stiftung










SCHEINWELTEN - "MIT ALLES"







































Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

unter dem Titel SCHEINWELTEN - "MIT ALLES" wird vom 11.05. – 19.06.2011 in der Galerie "Vom Zufall und vom Glück" die Klasse von Professor Thomas Virnich ausstellen. Thomas Virnich, geboren 1957, lehrt seit 1992 an der HBK Braunschweig Bildhauerei. Er ist uns durch seine Ausstellung in der Galerie und im Kubus mit seinen "fliegenden Katakomben und Ballerina, gehüpft wie gesprungen" in guter Erinnerung.

Als Lehrer vertritt Thomas Virnich einen offenen und vielseitigen Ansatz der Vermittlung künstlerischer Kategorien: Skulptur, Malerei, Zeichnung, Film und Installation bis hin zur Performance - alle diese künstlerischen Ausdrucksformen sind Elemente der in der Klasse gepflegten grenzüberschreitenden Kunstpraxis. Die Studenten verbindet geradezu die Verschiedenartigkeit. Thomas Virnich hat einmal gesagt: "Nein, es müssen nicht unbedingt bildhauerische Fragestellungen bearbeitet werden. Was mich viel mehr reizt, ist das anvisierte Ziel, mit den Arbeiten möglichst viele Sinne anzusprechen. Vielschichtigkeit ist für mich ein Qualitätsmerkmal." Und ein anderes Mal sagt er: "Es ist mir wichtig, dass ein Talent hier die richtige Atmosphäre zur freien Entwicklung vorfindet und mit gestaltet." Einen solchen Lehrer kann man sich nur wünschen.

HUNGER! AUF ZUM DÖNER. „MIT ALLES?“ KLAR!
UND ES DARF AUCH EIN BISSCHEN MEHR SEIN
MIT ALLES lautet denn auch der Titel der Ausstellung der Klasse Thomas Virnich. Obwohl eigentlich eine Bildhauerklasse, findet sich hier alles – und noch ein bisschen mehr. Angefangen bei klassischer Bildhauerei sind in der Ausstellung auch andere Medien der Bildfindung und -wiedergabe zu entdecken: Malerei von Fotorealismus bis zur abstrakten Linien- und Flächengestaltung; Film – vom gezeichneten bewegten Bild bis zur Stopmotion-Animation; Zweidimensionale Bildwelten der Fotografie und Druckgrafik treffen auf mehrschichtige Zeichnungen und raumgreifende Installationen – eben MIT ALLES.
Dabei fächert sich der jeweilige Ansatz der verschiedenen vertretenen Künstler in einem breiten Spektrum auf. Von autobiografischen Ansätzen über fabelhafte Fantasiewelten bis hin zur absoluten Abstraktion ist alles vertreten. Dennoch versucht die Ausstellung einen eleganten Bogen über all dieses zu schlagen und eine in sich stimmige Gesamtansicht der studentischen Arbeiten zu schaffen. Die Ausstellung wird so zu einem Spiegel der Situation in der Klasse, in der keine Unterschiede gemacht werden, sondern ein interdisziplinärer Diskurs stattfindet, der durch die internationale Zusammensetzung der Klasse zusätzlich gefördert wird.
Auch wenn jede Künstlerin ihre eigene (Kunst-)Welt erschaffen mag, so entsteht aus diesen vielen Welten ein gemeinsames Universum, wie es schillernder und vielfältiger nicht sein könnte. Und gerade in dieser Vielfalt findet sich auch die Grundidee der fantastischen Bildwelten des Professors, Thomas Virnich, wieder. Gemeinsam mit ihm und im Verbund mit den übrigen Studenten der Klasse sucht und findet so ein jeder seinen eigenen Weg mit den individuell gesammelten Eindrücken umzugehen, diese in Kunst zu übersetzen und so Stein für Stein einen persönlichen Mikrokosmos zu erschaffen – MIT ALLES. Und noch ein bisschen mehr.

Zur Austellungseröffnung sprach der Maler Giso Westing, der in Zukunft mit der Betreuung der Austellungen in der Galerie "Vom Zufall und vom Glück" betraut ist und damit die Nachfolge des jüngst verstorbenen Ludwig Zerull antritt. Seine bemerkenswerte Eröffnungsrede können Sie
HIER nachlesen.





        Gefördert durch:
        Stiftung Niedersachsen



ARC-EN-CIEL













































Eine Ausstellung in der Galerie vom Zufall und vom Glück und der Städtischen Galerie im KUBUS, Hannover, vom 20. März bis 25. April 2011, mit Nazanin Pouyandeh (Paris), Kaori Kinoshita & Alain-Michel Della Negra (Paris), Leopold Rabus (Neuchatel), Axel Pahlavi (Berlin), Pat Andrea (Paris) von und mit Simon Pasieka (Paris/Köln).
Arc-en-ciel ist der Titel eines Bildes von mir aus dem Sommer 2009. Drei jugendliche Spaziergänger reizen ihre Sinne. Ein Junge mit einer Augenbinde ertastet mit einem Stock den holprigen Pfad und genießt dabei den Sprühnebel, den ein Zweiter mit einem Zerstäuber in der sommerlichen Nachmittagshitze über ihn verteilt. Ein Dritter hat Kopf und Schultern mit einem weißen Tuch bedeckt. Im Schatten wird er so zur Identifikationsfigur, durch die wir das Titel gebende Schauspiel sehen.
Wirklichkeitsnah und doch fern spiegeln und mischen meine Bilder Erinnerungen und Erwartungen. Ich will scheinbar simple Wunschbilder hervorbringen und ihr Glücksversprechen mit Wirkung ausstatten. Sind es Utopien in einem postapokalyptischen Idyll oder das unbeschwerte Abfeiern abseits der Zivilisation? Bilder von arglosen Zufalls-Ritualen, die aus bloßer Laune entstehen. Erfinderische Stimmungen, die ich in atmosphärischer Malerei schildere. Figurenbilder malen auch meine Freunde Nazanin Pouyandeh, Leopold Rabus, Axel Pahlavi und Pat Andrea.
Malend erschaffen wir uns ganz unterschiedliche Welten. Unsere Schnittmenge sind die Menschen darin, auf die wir Zustände projizieren die wir sehen möchten, befürchten oder erhoffen.
Wir kreieren unsere Subjekte in dem Wunsch, die chymische Hochzeit der Farben möge ihnen Leben einhauchen und sei es auch nur das oszillierende Doppelleben, welches Bilder naturgemäß zwischen Fläche und Raumvorstellung führen. Jeder von uns huldigt seinem Maltrieb in eigener Manier. Unsere Hände greifen die Gestalten bedächtig aus der Raserei dem sprunghaften Fluss der Vorstellungskraft, streicheln sie mit dem Pinsel, bis sie auf der Leinwand bleiben und dort verharren.
Dort bilden sie eine eingeschworene Gemeinschaft. Les guerriers de l'arc-en-ciel nennt sich auch eine Schar junger Aussteiger in den französischen Cevennen. Ganz unterschiedliche Gründe haben sie zu diesem Schritt bewegt. Wahrscheinlich spielen Überdruss und Abenteuerlust eine wichtige Rolle, aber ebenso der Wunsch "richtig zu leben" und einer Gemeinschaft anzugehören, die authentischere Bindung verspricht. Wie unser Ausstellungskollektiv hält jedoch nicht zuletzt das Band der Freundschaft auch dieses Bündnis zusammen.
Hütten, Zelte und Baumhäuser, Kleider und Nahrung werden nach den Farben des Regenbogens ausgewählt. Die flexible Anwendung anderer Regeln spiegeln gleichermaßen die Unebenheiten dieser Mikrosozietät wider. Verbindend aber sind vor allem die Spektralfarben.
Als mir Alain-Michel Della Negra & Kaori Kinoshita das erste Mal von ihren Dreharbeiten dort berichteten, hörte ich Beschreibungen von Bildern die ich selber demnächst malen sollte, so nah kam die Wirklichkeit an meine eigene, in der Illusion der Malerei angesiedelte Gemeinde heran. Das Künstlerpaar verfolgt dabei ihre Vision auf einer Metaebene. Es filmt die scheinbar grenzenlose Hingabe mit den Menschen, jenseits des Konsens, imaginierten Weltsystemen verfallen. Die Beiden sind hierbei selber von rückhaltloser Begeisterung getragen und vermeiden jeden denunzierenden Kommentar.
Besessenheit und Obsession spornen an. Die bürgerliche Kunstwelt schätzt diese Kraft und nahm sie, bis auf tragische Ausnahmen, wohlweißlich in Obhut. Die Ausstellung vereint Positionen aktueller Malerei und Videokunst, deren Gemeinsamkeit Menschenbilder an der Grenzlinie gegenwärtiger Norm sind. Die Arbeiten variieren dieses Motiv zwischen einem übertriebenen Eindruck menschlicher Geworfenheit und dem Wunsch nach neuen Selbstbildern, zwischen groteskem Manierismus und der Schönheit abgesonderter Erfahrungen. Der arc-en-ciel steht dabei für die ursprüngliche Reinheit der Farben, die, wie Ideale und Utopien, erst in der Mischung an Substanz gewinnen. Die Leuchtkraft vom Anfang schlägt dabei nicht selten in absorbierende Schwärze um. Manchmal scheint sie wieder auf wie der Regenbogen und weist auf den Schatz, der sie selber ist.

Paris 7 Februar 2011 Simon Pasieka

        Gefördert durch:
        Stiftung Niedersachsen

Werner Nöfer


Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",

wir wünschen Ihnen allen ein gutes Neues Jahr, vor allem Gesundheit, Erfolg und Lebensfreude, dann aber auch noch möglichst viele gute Begegnungen mit der Kunst und mit den Besuchern in unserer Galerie!

Unsere erste Ausstellung im neuen Jahr gilt dem in Oberndorf an der Oste und in Hamburg lebenden Künstler WERNER NÖFER. Ihn haben wir in einer großen Schau gemeinsam mit der Städtischen Galerie Kubus vor sechs Jahren schon einmal gezeigt: mit seinen Pop-Anfängen der 60er Jahre, den kritischen Graphiken zu unserem Landschaftsbild in den 70er Jahren und mit seinen oft übermannsgroßen und ebenso kritischen Papierobjekten der späteren Jahre.
Die jetzige Ausstellung von Werner Nöfer hat zwei andere Gründe: als Band 66 erschien letztes Jahr in der Buchreihe "Kunst der Gegenwart aus Niedersachsen" ein Buch über Nöfer, das letzte noch in der Obhut der Niedersächsischen Lottostiftung. Autor ist Ludwig Zerull; diesen Band stellen wir mit der Ausstellung vor. Die Ausstellung aber zeigt das viele Mehr, das es im Schaffen des so vielfältigen Künstlers Nöfer gibt und das bisher nie öffentlich zu sehen war.



Gefördert durch : SPARDA-Bank Hannover-Stiftung



GERHARD WENDLAND

Liebe Freunde der Galerie vom Zufall und vom Glück,
wie schon in der Vergangenheit ist die letzte Ausstellung im Jahr eine, die mit dem Kulturbüro gemeinsam in der Städtischen Galerie KUBUS und in der "Galerie vom Zufall und vom Glück" veranstaltet werden soll Ausstellung gilt nun ausnahmsweise der Erinnerung an einen in Hannover nie vergessenen Künstler, der, lebte er noch, jetzt 100 Jahre alt wäre: GERHARD WENDLAND. Er ist in Hannover geboren am 29.Oktober 1910, begann in jungen Jahren im Stil der Neuen Sachlichkeit zu arbeiten, wandte sich aber der lyrisch-abstrakten Malerei zu, hauptsächlich nach einem Studienaufenthalt 1953 beim schon berühmten Maler Werner Gilles auf Ibiza. Er entwickelte da seinen sich immer wieder wandelnden und doch unverkennbaren Stil.
Wendland war ab 1954 an der Bismarckschule Kunsterzieher und ab 1957 Professor für Freie Malerei an der hiesigen Werkkunstschule. Durch Vermittlung des damaligen Chefs der Kestner-Gesellschaft Werner Schmalenbach nahm er an der II. documenta in Kassel teil.
Obwohl er schon 1960 als Professor an die Kunstakademie Nürnberg wechselte, blieb er in Hannover bis heute unvergessen. "Viele auch aus folgenden Generationen lieben seine heiter und humorvoll erscheinenden Bildwerke mit dennoch geradezu philosophischem Tiefgang", sagt Ludwig Zerull.
Unsere Ausstellung folgt einer großen Retrospektive, die im Sommer in Nürnberg war, erinnert aber mit zusätzlichen Werken aus hannoverschem Besitz an den großartigen hannoverschen Künstler GERHARD WENDLAND.

    Herzliche Grüße
    Ihr Reinhard Scheibe

Gefördert durch : Sparkasse Hannover und die Niedersächsische Sparkassenstiftung


PAVILLON
Ein Projekt der FH Hannover

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", unsere aktuelle Ausstellung trägt den Titel PAVILLON und ist ein künstlerisches Projekt von mehr als zwanzig Studentinnen und Studenten des Design-Studienganges an der Fachhochschule Hannover. Die angehenden Innenarchitekten sitzen auf dem Expo-Gelände in unmittelbarer Nähe des PAVILLON, der uns heute am auffälligsten als Zeichen der gescheiterten Hoffnung einer damals gepredigten Nachnutzung des Expo-Geländes erscheint - des holländischen PAVILLON.
Die Studenten haben diesen ihren "Nachbarn" zum Ausgangspunkt einer projektbezogenen, interdisziplinären kreativen und künstlerischen Erforschung gemacht, angeleitet von dem Bildhauer-Professor Bernhard Garbert und den beiden Architektur-Professoren Michael Adlkofer und Bernd Kreykenbohm.
Die Ergebnisse reichen von der Bronzeskulptur des Ist-Zustandes des PAVILLON über einen Käsepavillon, von Maden zerfressen, die poetische Umsetzung mit einer Näherin, einem Punker, einem Gärtner und einer Tänzerin, der Elementarbar mit Cocktails oder dem zu verspeisenden Pavillon bis hin zum Vorschlag "Pavillon goes City" und der Niederlassung eines Teils davon als Floß auf dem Maschsee. Sogar ein Realnutzungsvorschlag für die Fachhochschule ist dabei.
19 spannende Ergebnisse können wir besichtigen - Anregungen für die Stadt

Thomas Dillmann

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",
später Frühling und jetzt der Sommer gaben in unserer Galerie zwei allseits besonders beachtete Einblicke: einerseits in die Arbeit der Braunschweiger Kunsthochschule, andererseits in das Schaffen niedersächsischer Künstler durch die Ausstellung "Leinen los!" an fünf Kunstorten Hannovers - so auch bei uns. Nun gilt die dritte Einzelausstellung in unserem Jahresprogramm nach Ricardo Saro und Thomas Virnich dem Maler Thomas Dillmann, der in Hannover lebt und arbeitet.
Seine Bilder sind in unserer Galerie seit dem 03. September 2010 zu sehen. Die Austellung schließt am 03. Oktober 2010. Über Ihren Besuch würden wir uns freuen. Thomas Dillmann ist in den letzten Jahren aufgefallen, weil er in sorgfältiger Art in langen Arbeitsprozessen fein lasierte Farbschichten übereinander malt und mit scheinbar wenigen farblichen Nuancen Landschafts- und Städtebilder entstehen lässt, die auf den ersten Blick wie verblassende Fotografien wirken könnten. Hierin, vor allem aber auch in der Auswahl seiner Motive, liegen Charme und Reiz seiner Malerei. Dillmann sucht sich Orte aus, die man gemeinhin als "Un-Orte" bezeichnen würde. Er macht diese Orte durch seine Malerei so kostbar, dass man sie gern und lange anschaut.
Doch der Schein trügt. Diese Landschaften sind lange keine stillen, unschuldigen Landschaften mehr. Sie sind vergiftet und überbaut. Wir wissen dies, wir sehen es. Und vielleicht übersehen wir es. Durch unsere Erinnerung.
Thomas Dillmann wurde 1968 in Limburg geboren. Er studierte seit 1988 Freie Kunst an der Fachhochschule Hannover bei Peter Tuma, Uwe Schrader und Ulrich Baehr, bei dem er 2000 auch Meisterschüler war. Das Jahresstipendium des Landes Niedersachsen und ein einjähriges Wohn- und Arbeitsstipendium der Gemeinde Stuhr schlossen sich an.

Leinen los!

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",
wir haben mit dem Kunstverein in Hannover eine Kooperation im Rahmen der zweijährlich stattfindenden traditionsreichen Herbstausstellung vereinbart. Insgesamt werden in diesem Jahr 68 Künstler und Künstlerinnen an verschiedenen Ausstellungsorten ihre Werke präsentieren. Dabei werden renommierte und überregional bekannte Positionen sowie neue Entdeckungen aus den Kunsthochschulen in Niedersachsen und Bremen zu sehen sein.
In der Galerie "Vom Zufall und vom Glück" am Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover stellen wir im Rahmen von "Leinen los" bis zum 15. August 2010 folgende Künstler und Künstlerinnen aus, die alle grob gesagt das Thema "Reisen" beschäftigt.
Christian Dootz bietet uns einen 6 Meter breiten Ausblick eines Autofahrers auf seine Landschaft. Rüdiger Stanko und Raimund Zakowski sind unterwegs, der eine in Malmö, der andere zwischen den Welten in Istanbul. Franziska Carolina Metzger führt uns in ihre Pfälzer Videohütte. Christof Mascher hat es mit der Spaghetti Coincidence. Mit Bye Mass Jobe erleben wir auf wunderbarer Weise das organisierte Chaos in seiner afrikanischen Heimat. Michael Kaul geht zurück ins Rokkoko. Nina Jansen begibt sich mit Kompass und Fernglas in die Landschaft. Christine Schulz und Ingo Rabe sind am Lagio Maggiore. Ria Patricia Röder zeigt Fotos aus Inzersdorf und Enno Arne Strackholder hat aus dem Internet die böse Idylle eines Verbrechens bezogen. Auch Thomas Behling, Daniel Janik, Per Olaf Schmidt und Preechaya Siripanich sind auf der Reise.
Die Ausstellung in der Galerie vom Zufall und vom Glück findet mit Unterstützung der Stiftung Niedersachsen statt.






Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück", Sie erinnern sich; 25 verschiedene künstlerische Positionen sind ab und zu schon in unseren Räumen versammelt gewesen. Mal waren es junge Künstler, die bei Ulrich Baehr in Hannover studiert hatten, zur letzten Fussball-WM waren es 25 Künstler, die sich künstlerisch mit diesem Ereignis beschäftigt hatten. Nun zeigen wir 23 junge Künstlerinnen und Künstler, die an der Braunschweiger Kunsthochschule in der Klasse von Prof. Thomas Rentmeister studiert haben. Ganz junge Positionen, von denen Sie, wenn Sie diese jetzt bei uns gesehen haben, sicher auch späterhin noch hören werden. Wir beginnen damit eine neue Sorte von Ausstellungstyp. Wir wollen Ihnen ab jetzt jährlich einmal ganz junge Positionen aus der künstlerischen Ausbildung an der einzigen Kunsthochschule Niedersachsens, der in Braunschweig, vorstellen.
An unserer Ausstellung sind beteiligt:
Heiner von Alberti, Arno Auer, Christopher Balassa, Lotta Bartoschewski, Birte Bosse, Elisabeth Daecke, Katharina Dürr, Jan Paul Evers, Moritz Gramming, Nancy Hammermeister, Taban Haschemi, Jan Michel Harmening, Alexander Hermanns, David Karl, Simon Kraus, Patricia Lausch, Kasia Marszewski, Nina Olczak, Marcello Ragone, Thomas Rentmeister, Özlem Sakalsiz, Tobias Vergin, Daniel Wolff Entsprechend dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen der Künstler dieser Ausstellung haben diese als Titel das staumeldungs-bekannte "A2" (für Autobahn 2) gewählt, weil diese Künstler und ihre Lehrer, aus Köln kommend oder aus Berlin, stets an der Braunschweiger Kunsthochschule zusammentreffen.




Thomas Virnich

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",
die städtische Galerie KUBUS und die Galerie "Vom Zufall und vom Glück" laden gemeinsam zur Ausstellung des Bildhauers und Braunschweiger Kunstprofessors THOMAS VIRNICH ein. Ausstellungseröffnung THOMAS VIRNICH "Ballerina, gehüpft wie gesprungen", und "Fliegende Katakomben" in der "Galerie vom Zufall und vom Glück" und in der Städtischen Galerie KUBUS. THOMAS VIRNICHS mit den verschiedensten Materialien entstehende Werke sind stets mit den Brüchen seines (und unseres) Lebens beschäftigt.
logoSeine Skulpturen, Objekte, Bilder erzählen mit manchmal aberwitziger Skurrilität von Virnichs Gedanken, die ständig in haptische Formen zu schlüpfen scheinen. In dem grossen, raumfüllenden Environment "Fliegende Katakomben", das im KUBUS zu sehen sein wird, erzählt er von seinem Zuhause in Mönchengladbach als seinem kleinen Planeten. Virnichs Weltsicht ist ein nimmer satt machendes Angebot für unsere Augen und unsere Fantasie!
Der 1957 geborene Thomas Virnich studierte zunächst in Aachen bei dem Bildhauer Joachim Bandau, ab 1981 dann an der Düsseldorfer Akademie bei Alfonso Hüppi und bei Eugen Gomringer. Er erhielt u. a. wichtige Preise: Villa Romana, Villa Massimo, Karl Schmidt-Rottluff-Preis, Niedersächsischer Kunstpreis. Seit 1982 hat er eine Professur für Bildhauerei an der Braunschweiger Kunsthochschule. In Hannover war er mit seiner Arbeit ausser mit Kollegen in der Kestnergesellschaft und bei der Ausstellung "Bis Jetzt" im Georgengarten noch nie zu sehen. Virnich lebt und arbeitet in Mönchengladbach.

Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen

Die "Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen" ist am 13. August 2009 in Hannover gegründet worden. Sie fördert die Bildende Kunst in Niedersachsen und niedersächsische bildende Künstler. Zu diesem Zweck betreibt der Verein vor allem die Galerie "Vom Zufall und vom Glück" und führt dort ein Ausstellungsprogramm durch. Der Verein verfolgt ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". In der Gründungsversammlung ist Reinhard Scheibe zum Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt worden. Stellvertretende Vorsitzende ist die Kuratorin des Kunstvereins Hannover, Ute Stuffer. Zum Schatzmeister wurde Bruno Wolter und zum Schriftführer Otto Meier von der Agentur "artnetworx" gewählt. Ausserdem gehören Professor Lienhard von Monkiewitsch, Künstler und ehemaliger Hochschullehrer an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und Professor Dr. Rolf Hüper, Dekan der Fakultät III (Medien, Information und Design) der Fachhochschule Hannover dem Vorstand an. Dem Künstlerischen Beirat gehören an: Ludwig Zerull als künstlerischer Leiter, Professor Dr. Stephan Berg, Intendant des Kunstmuseums Bonn, Professor Hartmut Neumann, Künstler und Hochschullehrer an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, Professor Peter Redeker, Künstler und ehemaliger Dekan des Fachbereichs Bildende Kunst der Fachhochschule Hannover, Dr. Bettina Ruhrberg, Direktorin des Mönchehaus Museums in Goslar und Gabriele Ciecior vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.
Werden Sie Mitglied und unterstützen Sie die Arbeit der Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen. Der moderate Jahresbeitrag beträgt Euro 20,- und wird ergönzt um eine empfohlene (freiwillige!) Jahresspende in Höhe von Euro 100,-. Wir haben keine Familienmitgliedschaft vorgesehen, sondern freuen uns, wenn Partner einzeln Mitglied werden, wobei sich dann eine Reduzierung des Spendenbetrages anbieten könnte.

RICARDO SARO

Liebe Freunde der Galerie "Vom Zufall und vom Glück",
wir freuen uns, Ihnen die erste Ausstellung der Galerie im neuen Jahr mit Bildern von RICARDO SARO zeigen zu können.
logo RICARDO SARO, dessen Bilder manche mit flüchtigem Blick als Farbfeldmalerei, als monochrom oder als geometrisch beschreiben würden, sagt selbst über seine Kunst: "Farbe ist Energie. Man kann Farbe auch ganz körperlich erfahren. Ich habe gemerkt, dass ein Bild dann abgeschlossen ist, wenn ich es nicht mehr nur visuell wahrnehme, sondern es plötzlich durch den Körper strömt. Es ist jedes Mal ein neues Unterfangen, ein Abenteuer".

RICARDO SARO wurde 1947 im spanischen Santander geboren. Er wuchs in Hannover auf und studierte dort an der Werkkunstschule von 1967 bis 1971 bei Helmut Rogge Bildhauerei, danach bis 1980 an der Hochschule der Künste in Berlin bei Johannes Geccelli, wo er auch Meisterschüler war. 1993 erhielt er den Sprengel Preis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, auch das Niedersächsische Künstlerstipendium. 1997 war er "Artist in residence" an der Universität Witten Herdecke. Feine Einzelausstellungen in zahlreichen Orten folgten. RICARDO SARO lebt und arbeitet in Benthe nahe Hannover.